Digital Life
14.03.2017

Hoverboard löst Brand aus: Kleinkind stirbt

Ein fehlerhaftes Hoverboard sorgte in den USA für einen Brand, bei dem ein Kleinkind getötet und zwei weitere Mädchen schwer verletzt wurden.

Ein „Hoverboard“ hat in Harrisburg, einer Stadt im US-Bundesstaat Pennsylvania, einen Brand ausgelöst. Dabei erlag ein zweijähriges Mädchen den schweren Verletzungen, die sie beim Brand erlitten hat. Zwei weitere Mädchen wurden verletzt. Eine der beiden ist mittlerweile außer Lebensgefahr. Der Vater der Mädchen sowie ein weiterer Teenager erlitten eine Rauchvergiftung und wurden bereits aus dem Krankenhaus entlassen.

Auch in Wien bereits Brand

Laut einem Sprecher der Feuerwehr hörte die Familie gegen 20 Uhr am Abend ein „Zischen und Knistern“ aus dem Zimmer, in dem das Hoverboard geladen wurde. Wenig später brach das Feuer aus. Billig produzierte Hoverboards – im Grunde genommen nicht mehr als ein elektrisch betriebenes, zweispuriges Rollbrett ohne Lenkstange - sorgen aufgrund fehlerhafter Lademechanismen und billiger Akkus immer wieder für Brände.

In Wien musste Anfang März die Feuerwehr ausrücken, nachdem ein Hoverboard in der Ladestation in Flammen aufging. Dabei gab es glücklicherweise keine Verletzten, die beiden beschädigten Wohnungen seien jedoch unbewohnbar und der Sachschaden ist enorm.

Immer populärer

Bereits 2015 ließ Amazon Hoverboards aus seinem Sortiment entfernen. Diese dürfen nur verkauft werden, wenn die Händler ein Sicherheitszertifikat vorlegen. Mittlerweile bieten aber zahlreiche andere Elektronikhändler die kuriosen Fortbewegungsmittel zu günstigen Preisen an, wodurch diese immer stärker verbreitet sind.