Digital Life
16.02.2018

Kryptobörse Coinbase leert irrtümlich Konten von Nutzern

Die Kryptobörse Coinbase hat die Konten zahlreicher Nutzer mehrfach mit Transaktionsgebühren belastet. Sie macht das Kreditkartenunternehmen Visa für die Panne verantwortlich.

Die Kryptobörse Coinbase sorgt seit mehreren Tagen für für helle Aufregungen unter ihren Nutzern. Offenbar wurden zahlreichen Kunden Transaktionsgebühren bis zu 50 Mal berechnet, berichtet CNet. Das führte dazu, dass die Konten mancher Nutzer gänzlich geleert wurden. Die betroffenen Kunden taten in Online-Netzwerken und Foren ihren Ärger kund. Dort ist von Abbuchungen bis zu 67.000 Dollar die Rede.

Coinbase räumte den Fehler kurz nach Bekanntwerden der Abbuchungen ein und versprach betroffenen Kunden irrtümlich eingezogenen Summen zu refundieren. Später machte die Kryptobörse das Kreditkartenunternehmen Visa für für die Abbuchungen verantwortlich.  

Kreditkartenunternehmen hätten in den vergangenen Tagen den Code, mit dem Kryptowährungskäufe versehen werden, geändert, um es Banken zu ermöglichen,  zusätzliche Gebühren zu verlangen, heißt es in einer Tweet-Stafette der Kryptobörse. Man arbeite nun gemeinsam mit Visa an der Sicherstellung der Rückerstattungen.

Von Visa hieß es gegenüber CNet, dass man keine Änderungen vorgenommen habe, die eine Mehrfachbelastung von Kunden zur Folge gehabt hätten. Außer bei Coinbase sei es auch bei keinem anderem Unternehmen zu vergleichbaren Vorfällen gekommen. Man sei aber gemeinsam mit Coinbase bemüht, das Problem zu beheben.