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Digital Life
06/28/2019

Letzte Chance, um von Amazon 40 Euro zurückzufordern

Nach einer Klage der Arbeiterkammer muss Amazon Prime-Kunden Geld zurückgeben. Beantragt werden kann die Rückerstattung nur noch bis 30 Juni.

Weil Amazon bei seiner Prime-Mitgliedschaft in Österreich rechtswidrige Klauseln und Geschäftspraktiken anwandte, muss der Konzern Kunden Geld zurückzahlen. Beantragt werden kann die Rückzahlung von österreichischen Prime-Kunden, die zwischen 2017 und 2018 für Amazon Prime 69 statt zuvor 49 Euro, bzw. als Studierende 34 statt 24 Euro bezahlt haben. Sie bekommen das zu viel gezahlte Geld zurück. Beantragt werden kann die Rückzahlung allerdings nur noch bis Sonntag, den 30. Juni – entweder per E-Mail, Telefon oder Chatanfrage an den Amazon-Kundenservice.

Amazon kommuniziert die Rückzahlung nicht unbedingt offensiv, deshalb haben wir zusammengefasst, wie die Rückerstattung beantragt werden kann.

Ebenfalls rückgefordert werden können Extragebühren für Zahlungen auf Rechnung, die seit dem 1.11.2009 bezahlt worden sind.

Die Einigung mit der Arbeiterkammer sieht auch vor, dass Geschenkgutscheine oder Geschenkkarten, die vor dem 1. Juli 2014 ausgestellt wurden, nicht wie ursprünglich angegeben, nach drei Jahren ablaufen. Die Verfallfrist wurde auf zehn Jahre verlängert.