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Austrian Airlines will, dass Passagiere übrig gebliebenes Essen kaufen

Austrian Airlines will der Lebensmittelverschwendung entgegenwirken und übrig gebliebenes Essen vor der Entsorgung retten. Denn auch wenn vor den Flügen eine Vorab-Prognose zur Nachfrage an Gerichten an Bord vorgenommen wird, werden immer wieder mehrere Portionen nicht konsumiert.

Normalerweise müssen diese Produkte aufgrund von Hygieneregeln nach jedem Flug entsorgt werden – Austrian bietet seit dem 2. Februar im Rahmen der Initiative „Austrian Melangerie to go“ (AM2GO) ihren Kund*innen nun an, diese Bestände zu kaufen und so vor der Mülltonne zu retten.

 

"Die für die AM2GO verfügbaren Speisen richten sich danach, was auf dem jeweiligen Flug übrigbleibt. Dies können Frischeprodukte wie Sandwiches oder auch warme Speisen sein", sagt eine Pressesprecherin gegenüber der futurezone.

Produkte kommen ins "Melangerie-Sackerl"

AM2GO wird aktuell auf längeren Europaflügen Richtung Österreich angeboten. Kurz vor der Landung wird allen interessierten Fluggästen ein „Melangerie-Sackerl“ zu einem vergünstigten Preis angeboten. "In der Testphase werden die Melangerie-Sackerln um 3,50 Euro angeboten", heißt es.

Je nachdem, was übrig geblieben ist, werden ein oder 2 Produkte sowie Holzbesteck in einem Sackerl mitgegeben – die Gäste können die Lebensmittel auf ihrer Weiterreise oder Zuhause konsumieren. Das Projekt soll im Rahmen der Testphase weiter angepasst und auch auf weiteren Strecken verfügbar gemacht werden. 

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Andreea Iosa

Andreea Iosa beschäftigt sich mit neuesten Technologien und Entwicklungen in der Forschung – insbesondere aus Österreich – behandelt aber auch Themen rund um Raumfahrt sowie Klimawandel.

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