Max Mosley in London

© AP/Kirsty Wigglesworth

Rechtsstreit
01/26/2014

Mosley plant weitere Klagen gegen Google

Nachdem Google die Verbreitung von Sex-Fotos des Ex-Formel-1-Chefs verboten wurde, will Mosley auch gegen die Suchwortvervollständigung zu seinem Namen vorgehen.

Nach seinem juristischen Erfolg im Streit mit Google um Sex-Bilder will Ex-Motorsportboss Max Mosley den Suchmaschinenkonzern auch wegen dessen automatischer Suchwortvervollständigung verklagen. "Das ist das Nächste auf unserer Liste, in Deutschland und in Frankreich", sagte Mosley dem Hamburger Nachrichtenmagazin Der Spiegel.

Google schlägt demnach seinen Nutzern bei der Suche nach dem Namen "Max Mosley" automatisch ergänzende Begriffe wie "Intime Party" vor. Außerdem will der 73-jährige Ex-FIA-Chef den Suchmaschinenkonzern auch in Großbritannien und Kalifornien verklagen. "Die Urteile, die wir erstritten haben, haben Signalwirkung."

Das Hamburger Landgericht hatte am Freitag entschieden, dass der Suchmaschinenbetreiber sechs heimlich aufgenommene Sex-Bilder von Mosley nicht weiter verbreiten darf.