Digital Life
29.08.2018

Netflix will nichts mit “Binge-Watching” zu tun haben

Der Streaming-Dienst will sich von dem Begriff lösen und weist Schauspieler darauf hin, ihn nicht mehr zu verwenden.

Zwar gibt es „Binge-Watching“, also das stundenlange Konsumieren von ganzen Serienstaffeln, nicht erst seit Netflix, der Streaming-Dienst hat den Begriff in den letzten Jahren aber durchaus geprägt. Der Dienst will nun aber anscheinend nichts mehr mit der Bezeichnung zu tun haben. Zumindest lässt eine Aussage des Schauspielers Guy Pearce darauf schließen.

In einem Interview mit dem Empire Film Podcast wurde er gefragt, ob seine neue Serie The Innocents „binge-tauglich“ wäre. Er entgegnete darauf: „Ich glaube nicht, dass Netflix den Begriff ‚binge‘ mag.“ Pearce zufolge wurde der gesamte Cast darauf hingewiesen, während Interviews nicht über „Binge-Watching“ zu sprechen, wie Engadget berichtet. Dazu passt auch der Umstand, dass Netflix den Begriff über den offiziellen Twitter-Account nicht mehr häufig verwendet, wie eine entsprechende Suche offenlegt.

Unter Tech-Unternehmen ist es bereits seit einigen Monaten Trend, auf bewusstere Nutzung zu setzen. So haben etwa Google und Apple entsprechende Features in ihre Betriebssysteme integriert, um aufzuzeigen, wie viel Zeit man mit den Geräten verbringt. Auch YouTube hat kürzlich ein entsprechendes Feature integriert.