FILE PHOTO: Computer network equipment is seen in a server room in Vienna

© REUTERS / Heinz-Peter Bader

Digital Life
10/22/2019

Populärer VPN-Dienst wurde gehackt

NordVPN gab bekannt, dass es schon vor einiger Zeit einen Einbruch in ein Datenzentrum gegeben hat.

Der in Panama angesiedelte VPN-Dienst NordVPN gilt als eines der populärsten Virtual-Private-Networks. Bereits vergangenes Jahr ist es einem NordVPN-Rechenzentrum zu einem Cyberangriff gekommen, wie das Unternehmen selbst bekannt gab.

Demnach hat ein unautorisierter Nutzer im März 2018 einen Server in Finnland angegriffen, den NordVPN gemietet hatte. Der Datenabfluss sei minimal gewesen, behauptet NordVPN. Jedenfalls seien keine Nutzernamen oder Passwörter gestohlen worden.

Erst spät in Kenntnis gesetzt

Warum NordVPN erst so spät über den Cyberangriff informiert, sei nicht dem VPN-Anbieter geschuldet. Offenbar hat der Betreiber des Rechenzentrums den Einbruch geheim gehalten und NordVPN nicht in Kenntnis gesetzt.

Als Konsequenz habe NordVPN den Vertrag mit dem Rechenzentrum gekündigt. Außerdem will das Unternehmen nun die IT-Sicherheit zusätzlich erhöhen.