Digital Life
02.01.2019

Selbstfahrende Autos zunehmend Ziel von Vandalismus

Im US-Bundesstaat Arizona nehmen Vandalenakte gegen die selbstfahrenden Autos der Google-Schwester Waymo zu.

In den vergangenen zwei Jahren habe es mehr als 20 Angriffe auf selbstfahrende Waymo-Autos in Arizona gegeben, berichtet die „New York Times“. Dabei wurden Reifen aufgeschlitzt oder Steine auf die Wägen geworfen. Fahrer hätten auch versucht, die autonomen Fahrzeuge von der Fahrbahn zu drängen, heißt es in dem Bericht weiter.

Aber auch Sicherheitsfahrer, die sich in den Autos befinden, wurden Ziel von Angriffen und Drohungen. Bei einem Vorfall im Dezember richtete ein wütender Bürger eine Waffe auf ein Waymo-Auto.

Die Google-Schwester testet seit 2017 autonome Fahrzeuge in dem US-Bundesstaat. Im vergangenen November kündigte Waymo den ersten kommerziellen Robotaxi-Dienst in Arizonas Hauptstadt Phoenix an.

Arizona war im vergangenen Jahr auch Schauplatz eines tödlichen Unfalls mit einem selbstfahrenden Auto. Im März wurde eine Fußgängerin von einem autonomen Fahrzeug des Waymo-Konkurrenten Uber erfasst und kam dabei ums Leben.