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Digital Life
12/06/2019

Stenzel: "30 Gigabyte CO2 strahlen pro Jahr in den Kosmos"

Die FPÖ-Politikerin fällt mit einem bizarren Interview zum Thema Klimawandel auf. Sie kritisiert auch Greta Thunberg.

Die FPÖ-Poltikerin und nicht amtsführende Stadträtin Ursula Stenzel verstört aktuell mit einigen Aussagen zum Thema CO2-Ausstoß und Klimawandel. Getätigt wurden jene bei oe24.tv im Gespräch mit Niki FellnerStenzel zitiert darin den deutschen Wissenschaftler Hans von Storch, der aufgrund seiner Aussagen zum Klimawandel als umstritten gilt.

Demnach sei die notwendige Reduktion des CO2-Ausstoßes nicht machbar. Allerdings verwechselt Stenzel ein nicht unwichtiges Detail. So sagt sie: „Er spricht von 38 Gigabyte CO2-Ausstoß pro Jahr.“

Wichtiger Unterschied

Dass es eigentlich um Gigatonnen und nicht um Gigabyte geht, bemerkt sie dabei offenbar nicht und redet weiter: „Von diesen 38 Gigabyte alleine stößt die Bundesrepublik Deutschland - jetzt nehmen wir Österreich dazu – ein bis zwei Gigabyte aus. Bleiben immer noch 36 übrig. Wenn sie die gesamte EU dazu nehmen, acht Gigabyte weniger. Bleiben immer noch 30 Gigabyte pro Jahr, die in den Kosmos verstrahlen.“

Die betreffenden Stelle findet sich etwa ab Minute 5:40:

Nebenbei meint sie, man „könne bestreiten“, dass der Klimawandel menschengemacht sei. Sie verteidigt außerdem, dass sie die Fridays-for-Future-Bewegung in die Nähe der Terror-Organisation RAF stellt. Sie wolle nur auf „mögliche Gefahren“ hinweisen. Greta Thunberg sei ein „wirksames PR-Konstrukt“, so Stenzel.

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