FILE PHOTO: Tesla Motor Inc CEO Musk talks about Tesla's new battery swapping program in Hawthorne
© REUTERS / Lucy Nicholson

Digital Life

Twitter-Mitarbeiter nennen Musk-Drama “Shitshow”

Mitarbeiter*innen bei Twitter nennen das "Drama" rund um Musk's Einzug in den Verwaltungsrat gegenüber Business Insider eine „Shitshow“. Der Hintergrund: Nachdem Musk erst zum größten Twitter-Aktionär mit einer Beteiligung von 9,2 Prozent wurde, wurde er eingeladen, auch in den Verwaltungsrat zu ziehen. In dem Fall dürfe er unter anderem aber nicht mehr als 14,9 Prozent der Anteile erwerben.

Am Tag seiner Ernennung teilte der Milliardär dann plötzlich mit, dem Verwaltungsrat nun doch nicht mehr beitreten zu wollen. Die futurezone hat berichtet. 

"Albtraum" für Twitter

Über die Beweggründe seiner Entscheidung wird seitdem spekuliert. Unter anderem könnte sich Musk laut den Twitter-Mitarbeiter*innen mit dem Fernbleiben aus dem Verwaltungsrat die Tür offen halten wollen, Twitter einmal aufzukaufen. „Diese Entscheidung lässt nichts Gutes für Twitter verheißen“, warnt auch der Social-Media-Experte Matt Navarra gegenüber Bloomberg: „Twitter dachte, dass es schon hart sei, Trump auf der Plattform zu haben. Elon Musk wird ein Firmenalbtraum sein.“

Der Twitter-Chef Parag Agrawal habe die Mitarbeiter*innen nun in einer internen Benachrichtigung vor möglichen „anstehenden Zerfahrenheiten“ gewarnt. Viele von ihnen seien nun „super gestresst“ und würden zusammenarbeiten, „um sich gemeinsam durch die Woche zu helfen“.

Laut Expert*innen könnte Musks Kommunikation mit der Firma, mit anderen Aktionär*innen und auch mit den 217 Millionen täglich aktiven Twitter*Nutzer*innen, die Langzeit-Strategie von Twitter ändern. Inwiefern, bleibt abzuwarten.

Hat dir der Artikel gefallen? Jetzt teilen!

Kommentare