SodaStreamMe verspricht die dezente Verwertung von Rülpsern

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Digital Life
04/01/2019

Von halblustig bis fast praktisch: Die besten Tech-Aprilscherze

Unter den besten Scherzbolden: Eine penetrante Eule, ein Assistent für Gamer, ein rülpsender Astronaut und mehr.

Am 1. April können kreative Köpfe im Büro mal so richtig Dampf ablassen. Viele Unternehmen versuchen sich gar gegenseitig mit möglichst ausgefallenen Scherzen zu übertrumpfen. Auch 2019 kann man wieder auf zahlreiche lustige Beiträge stoßen. Wir haben alphabetisch zusammengefasst, welche Scherzbolde uns besonders aufgefallen sind:

A1

Mobilfunker A1 gibt den Umstieg der Tagespresse-Redaktion auf das A1-Netz bekannt. Mit keinem anderen Anbieter hätten die Mitarbeiter des Satireportals guten Empfang in ihrem "Redaktions-Kellerloch" in Wien Ottakring. "Die Gfrasta von A1 ham uns ka andre Wahl glassn", lautet der Kommentar von Tagespresse-Chefredakteur Christoph Gebert zum Umstieg.

Billa

Der Lebensmittelhändler hat sich eine High-Tech-Lösung für das Problem der variierenden Leberkäsedicke einfallen lassen. Auf der Wurst-Vitrine kann man künftig das genaue Maß der Leberkäsescheibe auswählen, mittels Smart-Messer wird die Auswahl beim Schneiden berücksichtigt.

Duolingo

Die Sprachenlern-App Duolingo hat ein neues System entwickelt, das Menschen etwas eindringlicher als eine Erinnerung am Smartphone daran erinnern soll, dass man sein Lernprogramm fortsetzt. Wer den Dienst Duolingo Push in Anspruch nimmt, wird im echten Leben mit dem Auftritt eines riesigen Maskottchens konfrontiert, wenn er seine Lektionen nicht zeitgerecht aufruft.

Google

Wie immer hat Google gleich eine ganze Reihe von Aprilscherzen auf Lager. Neben dem Snake-Spiel bei Google Maps stellt das Unternehmen etwa Google Tulip vor. Mit dieser Technologie können Menschen endlich mit ihren Zimmerpflanzen kommunizieren. Besonders hilfreich (wenn real) wäre der Google Files Bildschirmreiniger. Auf dem Smartphone klebender Unrat wird damit beseitigt.

Logitech

Die Computermaus hat eigentlich einen anderen Namen verdient, seitdem sie kabellos geworden ist und damit ihren Schwanz verloren hat. Peripheriegeräte-Hersteller Logitech hat deshalb einen neuen Namensvorschlag: Kabellose Mäuse sollen fortan Hamster heißen.

Nintendo

Die beliebte Videospielfigur Kirby ist ab sofort würfelig statt rund. Die Formwandlung von Kirby wird am eigenen Kirby-Portal begleitet von rechteckigen Kirby-Cases für die Nintendo Switch, rechteckigen Handyhüllen, Mousepads und mehr. Laut Nintendowire ist der neue würfelförmige Kirby so beliebt, dass die Webseitenserver glühen.

Nvidia

Wirklich ins Zeug gelegt hat sich der Hardware-Spezialist Nvidia. R.O.N. nennt sich ein neuer smarter Lautsprecher, der exakt auf die Bedürfnisse von Gamern ausgerichtet ist. Der Assistent hilft etwa mit Tipps bei schwierigen Spielsituationen, debattiert mit Trollen in Gaming-Foren und verschafft Spielern mehr Zeit, indem er die restliche Familie auf Trab hält.

OnePlus

Der chinesische Smartphone-Hersteller präsentiert sein erstes Elektroauto, das so genannte Warp Car. Dessen herausragendste Qualität soll seine Schnellladefähigkeit sein. In nur 20 Minuten soll man genug Strom für 430 Kilometer Reichweite tanken können.

Samsung

Der südkoreanische Technologiekonzern stellt einen Adapter vor, mit dem man seinen Exynos 9 Series 9820 Mobil-Prozessor ganz einfach zu einem PC-Prozessor machen kann. Die Installation ist "ultra-einfach". Nach dem Plug-and-Play-Prinzip platziert man den Adapter auf dem Motherboard und setzt den Exynos-Prozessor rein, fertig. Mit dem neuen Modul erhält der PC sofort LTE-Verbindung. Man muss also nie wieder nach WLAN oder einem Ethernet-Kabel suchen.

SodaStream

In Kooperation mit Astronaut Scott Kelly wird SodaStreamME vorgestellt, eine revolutionäre Technologie, die CO2-Überschüsse im Verdauungssystem direkt in Mineralwasser umwandelt. Man rülpst einfach in eine Vorrichtung und schon genießt man frischen Sprudel. Lecker! Wie Scott Kelly allzu vertrauensselige Fans aufklärt, kann man im All gar nicht rülpsen.

Tinder

Ein großer Teil aller Männer scheint bei der Körperhöhenangabe zu schummeln. Tinder will dem mit einer neuen Funktion ein Ende bereiten. Beim Anlagen eines Tinder-Profils soll fortan die Körperhöhe verifiziert werden. Wie? Mittels Selfie vor irgendeinem Bürohaus. Wer bei seiner Körperhöhe die Wahrheit sagt, erhält ein so genanntes Height Verification Badge (HVB) auf seinem Profil.

T-Mobile USA

Weil man im Alltag kaum einen ruhigen Ort vorfindet, um ein Handygespräch zu führen, stellt T-Mobile USA Phone BoothE vor, eine Telefonzelle für die Smartphone-Generation. Die schalldichte Telefonzelle bietet vor allem Ladekabel sowie einen großen Bildschirm an, auf dem man diverse Hintergründe einblenden kann, um Selfies zu schießen.

Wiener Linien

Im Öffi-Netz von Wien soll es künftig eigene Spuren für Smombies (also Smartphone-Zombies) geben. Diese Wege sind neongelb markiert. Die Wiener Linien erhoffen sich dadurch eine flüssigere Passagierabwicklung und weniger Zusammenstöße in den Stationen.