Digital Life
16.06.2017

Wie die CIA WLAN-Router hackte

Die Enthüllungsplattform Wikileaks veröffentlichte Dokumente, die zeigen, wie sich der US-Auslandsgeheimdienst Zugriff auf WLAN-Router zahlreicher Hersteller verschaffte.

Der US-Auslandsgeheimdienst CIA hat offenbar jahrelang WLAN-Router gehackt, um Leute auszuspionieren und Daten abzugreifen. In Dokumenten, die am Donnerstag von Enthüllungsplattform Wikileaks veröffentlicht wurden, werden Tools angeführt, mit denen die die Geräte von zahlreichen Herstellern, darunter Asus, Belkin, D-Link, Linksys und Netgear kompromittiert werden konnten.

Dazu manipulierte die CIA etwa die Firmware von WLAN-Router, in dem sie Sicherheitslücken ausnutzte. Dabei kam die Software Cherry Blossom zum Einsatz, die laut den Dokumenten auf mindestens 25 Geräten von zehn Herstellern eingesetzt werden konnte.

Die von Wikileaks veröffentlichten Dokumente stammen aus den Jahren 2010 bis 2012. Die Enthüllungsplattform veröffentlicht unter dem Codenamen „Vault 7“ seit März immer wieder Dokumente, die Informationen zu Methoden und Werkzeugen des US-Auslandsgeheimdienstes CIA beinhalten.