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Digital Life

YouTube nimmt Impfgegnern Werbeeinnahmen weg

YouTube erlaubt es Impgegnern nicht mehr, ihre Videos auf der Plattform mit Werbeeinschaltungen zu monetarisieren, wie engadget schreibt. Damit reagiert Googles Videoplattform auf einen Bericht von BuzzFeed, der die Rolle von YouTube bei der Verbreitung von Impfgegner-Propaganda analysiert hatte. Dabei war aufgefallen, dass teilweise auch Werbeeinschaltungen von Firmen aus dem Gesundheitsbereich vor Impfgegnervideos ausgespielt wurden.

Unwissende Firmen

Die betreffenden Firmen wussten nicht, dass ihre Spots in diesem Kontext verbreitet wurden. Sie wurden so zu unwissentlichen Sponsoren der Impfgegner. Das Ausspielen und die Zuteilung der Werbung erfolgen bei YouTube automatisiert. Einige Firmen haben ihre Werbeeinschaltungen schon vor YouTubes Verbot für Werbung im Impfgegnerumfeld von sich aus von der Plattform genommen. YouTube rechtfertigt die Maßnahme mit einem Hinweis auf die Nutzungsbedingen, die die Monetarisierung von Videos mit "gefährlichem oder schädlichem Inhalt" verbieten.

In einem weiteren Schritt sollen statt Werbeclips Links zum Wikipediaeintrag zu Impfgegnern in den Videos ausgespielt werden. In dem Artikel wird die Impfskepsis als eine der zehn wichtigsten globalen Bedrohungen für das Gesundheitswesen im Jahr 2019 geführt. Auch Facebook steht seit geraumer Zeit in der Kritik, weil Impfgegner ihre Propaganda auch im sozialen Netzwerk teilen.

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