© AP

Allianz
08/21/2013

Zuckerberg will Internetzugang vereinfachen

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hat eine Allianz mit Technologie-Firmen wie Samsung und Nokia geschmiedet, um Milliarden Menschen in Entwicklungsländern günstige Internet-Verbindungen zu ermöglichen.

Zuckerberg gab in der Nacht zum Mittwoch die Gründung der Gruppe Internet.org bekannt. Ihr Ziel sei, die fünf Milliarden Menschen, die noch nicht online sind, ins Netz zu bringen. Sie wolle unter anderem zu Entwicklung günstigerer Smartphones und der Netz-Abdeckung beitragen.

Außerdem solle Software zur Datenkompression einen effizienteren Betrieb der Netze erlauben. Zu dem Zusammenschluss gehören auch der Netzwerk-Ausrüster Ericsson, der Browser-Entwickler Opera sowie die Chip-Spezialisten Qualcomm und MediaTek.

„Alles was Facebook bis jetzt getan hat hatte das Ziel, Menschen miteinander zu verbinden“, so Zuckerberg in einer Presseaussendung zum Start von Internet.org. „Es gibt große Barrieren in Entwicklungsländern, mit der neuen globalen Partnerschaft sollen diese Hürden überwunden werden“, so der 29-Jährige.

Wichtiger Markt
Entwicklungsländer rückten in den vergangenen Jahren verstärkt in den Fokus der Internetfirmen. Einer der Hauptgründe dafür ist, dass in den Industriestaaten der Markt auf vielen Ebenen bereits gesättigt ist und weiteres Wachstum darum anderswo stattfinden muss.

Mehr zum Thema

  • Hacker postet Bug Report auf Zuckerbergs Profil
  • Internetpionier warnt vor Monopolen im Netz
  • Facebook überrascht mit starkem Ergebnis