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16.06.2016

Armband soll Reisekrankheit bei Virtual Reality verhindern

Der Zubehörhersteller Nyko verspricht, dass ein 10 US-Dollar teures Akupressur-Armband Schwindel und Übelkeit beim Spielen in der virtuellen Realität reduziert.

Wer Virtual Reality öfters ausprobiert hat, ist wahrscheinlich schon auf das ein oder andere Spiel gestoßen, das nicht gerade zum persönlichen Wohlbefinden beiträgt. Zumindest ist es uns so bei PlayStation VR und HTC Vive ergangen. Die Lösung kommt in der Form eines Gummibandes – wenn es nach dem Zubehörhersteller Nyko geht.

Das VR Motion Band soll Akupressur nutzen, um eine bestimmte Stelle am Handgelenk zu stimulieren. Dies wiederum soll Symptome der VR-Krankheit, die man auch erlebt, wenn man reisekrank ist, mindern. Nyko nennt auf seiner Website Übelkeit, Schwindel und Kopfschmerzen. Das Wunderding soll 10 US-Dollar kosten und Ende des Jahres erhältlich sein.

Elektrozaun

Mit dem VR Guardian gibt es um 100 US-Dollar ein weiteres Produkt, das speziell für Virtual Reality gedacht ist. Dabei werden vier Sensoren im Zimmer aufgestellt, um den Bereich zu markieren, indem man sich sicher bewegen kann, während man in der virtuellen Realität eingetaucht ist.

Kommt man der unsichtbaren Grenze zu nahe, vibriert das Armband. Da man bei VR beide Hände nutzt, sind auch zwei Armbänder im Lieferumfang enthalten. Das Funktionsprinzip ist übrigens nicht neu, sondern wird ua. von Hundebesitzern eingesetzt, damit der Vierbeiner nicht das Grundstück verlässt. Der Hund kriegt dabei allerdings keine Vibrationen, sondern einen Elektroschock zu spüren.