Triebwerkstest für Hyperschallflugzeug des US-Start-ups Hermeus

Triebwerkstest für Hyperschallflugzeug des US-Start-ups Hermeus

© Hermeus

Science

Start-up erreicht neuen Meilenstein für Hyperschall-Triebwerk

Ein Flugzeug zu bauen, das schneller fliegt als die SR-71 Blackbird, das ist das erklärte Ziel des US-Start-ups Hermeus. Ein Hyperschalljet soll in Zukunft Passagiere oder Militärpilot*innen mit einer Geschwindigkeit transportieren, an die nicht einmal die Concorde herangekommen ist. Mit einem neuen Test hat Hermeus angeblich einen weiteren Meilenstein zu diesem Ziel gesetzt.

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Tests auf Luftwaffenbasis

Wie New Atlas berichtet, wurden auf der Edwards Air Force Base Testläufe mit der neuesten Generation eines Triebwerks für den Prototypen Mk 2 durchgeführt. Das Triebwerk arbeitet mit "Precooling". Das bedeutet, dass Luft, die mit Geschwindigkeiten von Mach 2,5 und mehr auf das Triebwerk trifft, gekühlt wird, bevor sie im Brennraum der Turbine wieder erhitzt wird.

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Schmelzen von Maschinenteilen verhindern

Durch das Abkühlen soll verhindert werden, dass Maschinenteile der Turbine alleine durch Reibungshitze schmelzen. Der Precooler soll auch ein möglichst gleichmäßiges Arbeiten des Antriebs ermöglichen. Der Antrieb ist für Hermeus ein Schritt hin zu seinem Hyperschall-Jet "Quarterhorse". Dieser soll im Endeffekt Triebwerke erhalten, die sich während des Fluges von einer Gasturbine zu einem Staustrahltriebwerk (Ramjet) umkonfigurieren.

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