Games
25.10.2016

Erstes weltweiter Event für Pokemon Go angekündigt

Anlässlich von Halloween findet das erste weltweite Pokémon-Go-Event statt. Dabei sollen Spieler mehr Belohnungen erhalten und leichter "gruselige" Pokémon fangen können.

Niantic Labs hat das erste weltweite Event für Pokémon Go angekündigt, mit dem Spieler auch in der kühleren Jahreszeit vor die Tür gelockt werden sollen. Vom 26. Oktober bis zum 1. November findet das Halloween-Event im Spiel statt. Dabei sollen deutlich mehr „gruselige“ Pokémon erscheinen, wie Nebulak, Alpollo, Gengar, Zubat, Golbat, Traumato und Hypno. Zudem wird die Ausbeute beim Sammeln von Bonbons vervielfacht. Beim Fangen und Verschicken von Pokémon erhält man nun doppelt so viele Bonbons. Wenn man mit seinem Kumpel-Pokémon unterwegs ist, sammelt man nun sogar vier Mal so viele Bonbons wie bisher.

Seltene oder legendäre Pokémon, wie sie ursprünglich für Events erwartet wurden, wurden bislang nicht angekündigt. So hätte sich für diesen Event vor allem das wandelbare Pokémon Ditto angeboten, doch derzeit gibt es keine Anzeichen dafür, dass es erscheinen wird.

Kosmetik-Update

Neben dem Event wurde auch ein Update auf die Version 0.43.3 (Android, iOS-Version 1.13.3) angekündigt. Dieses bringt einige kosmetische Verbesserungen. So zeigen Eier nun anhand ihrer Farbe an, wie lange man mit ihnen unterwegs sein muss, damit sie schlüpfen. Zudem warnt die App nun, wenn die Batterie des Bluetooth-Zubehörs Pokémon Go Plus droht, leer zu werden. Das Update ist bereits über APKMirror verfügbar und dürfte in den kommenden Tagen über Googles Play Store und Apples App Store erhältlich sein.

FastPokeMap ist zurück

Ob der Event und das Update die etwas verärgerte Community besänftigen wird, ist unklar. Zahlreiche Spieler bemängeln, dass Niantic Labs weiterhin keinen Ersatz für den Pokémon-Tracker anbietet. Laut Polygon habe der Entwickler derzeit keine Pläne, das in San Francisco getestete Tracker-System weltweit anzubieten. Die Suche nach einem Ersatz geht also offenbar weiter. Unterdessen ist es den Entwicklern der Tracker-Alternative FastPokeMap gelungen, die zuletzt eingeführten API-Änderungen zu umgehen und wieder das Scannen nach Pokémon in der Nähe zu erlauben.