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Feer: Österreichisches Indie-Game für Sehbeeinträchtigte

Die Idee zu „Feer – The Game of Running Blind“ entstand im Jänner 2018, aus einer Diskussion heraus. Dabei wurde festgestellt, dass es keine aktuellen Games gibt, die sowohl für als auch für Sehende geeignet sind. In Wien machten sich schließlich Iris Meyer und Hansjörg Mikesch daran, das zu ändern.

Feer ist ein Endlos-Runner. Wie für das Genre üblich, muss man Hindernissen ausweichen und Boni einsammeln. Das Besondere dabei ist, dass man bei dem Spiel kaum etwas sieht. Im dichten Nebel des Waldes muss man auf die Geräusche hören und dann in die richtige Richtung wischen, um Zombies und Raben auszuweichen.

Für die Sehenden gilt es zudem Lichter einzusammeln. Machen sie das nicht, wird Feer zunehmend dunkler, bis man schließlich gar nichts mehr sieht. Mit sammelbaren Power Ups, wie Speedbooster und Schild, kann man sich einen Vorteil verschaffen. Damit Feer für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen barrierefrei ist, gibt es eine komplette Voiceover-Unterstützung, inklusive der Menüs und des Tutorials.

Wenn Apple pünktlich die finale Freigabe gibt, wird Feer ab dem 20. September für iOS verfügbar sein. Der Preis ist gestaffelt. Die ersten tausend Downloads sollen für 2,29 Euro angeboten werden, die zweiten tausend für 3,49 Euro. Der finale Preis wird bei 6,99 Euro liegen. Eine Android-Version ist ebenfalls in Arbeit. Diese soll im Oktober erscheinen.

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