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01.07.2018

Fortnite: Rakete zerstört den Himmel und sorgt für Verwirrung

© Bild: The Verge

Zum Abschluss von Season 4 startete eine Rakete und hinterließ einen Riss in der Spielwelt von Fortnite.

Der Battle-Royale-Shooter konnte am Samstag mit einer Überraschung aufwarten. Um 19:30 Uhr endete der mysteriöse Countdown, der bereits zuvor von der Fortnite-Community entdeckt wurde, und eine Rakete hob ab. Kurz nach dem Start machte die Rakete jedoch einen Knall und eine grüne Kapsel löste sich davon. Das bislang unbekannte Objekt raste über ein durch Laserstrahlen gebildetes Portal wieder Richtung Boden, nur um dann schnurstracks mit Blitzeffekten gen Himmel zu fliegen. Dort hinterließ es etwas, das wie ein „Riss im Himmel“ aussieht.

Die Fortnite-Community rätselt nun darüber, was der zerstörte Himmel bedeuten und welche Auswirkungen er haben könnte. Die wohl beliebteste Theorie lehnt sich an die Idee von Stephen Kings „Under the Dome“ an: Die Spielwelt von Fortnite befindet sich unter einer riesigen Glaskuppel, die dort von Aliens oder einer anderen höheren Macht platziert wurde. Immer mehr Spieler entdecken ungewöhnliche Sphären in der Spielwelt. Fans vermuten, dass es sich um Risse in Zeit und Raum handle, die ein Portal in eine andere Dimension - inklusive neuer Map - öffnen.

Derartige Ereignisse sind für die Spielwelt von Fortnite nicht ungewöhnlich. Entwickler Epic Games veranstaltet zum Ende jeder Season - ab 12. Juli steht Season 5 an - derartige Events, die die Spielwelt nachhaltig verändern. Zum Ende von Season 3 sorgte ein Meteorit für Rätselraten.

Trotz des Raketenstarts wurde der Spielbetrieb nicht eingestellt. Das nutzten zahlreiche Spieler zu ihrem Vorteil und schossen jene Spieler ab, die lediglich das Spektakel in aller Ruhe verfolgen wollten. Einem Spieler gelang so sogar ein neuer Rekord. Zahlreiche Spieler versammelten sich auf einer Rampe, um den Start verfolgen zu können. Ein Spieler nutzte die Gelegenheit, sprengte die Rampe und sammelte so 48 Kills auf einmal - ein neuer Rekord. Das Match gewann er trotz Weltrekord dennoch nicht: Er wurde bei der Sprengung der Rampe selbst getötet.