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Michael Häupl regiert als Cyborg in Virtual Reality

"In nicht allzuferner Zukunft: Es bröckelt in Europa. Österreich wagt den Öxit, Wien darauf den Wixit. Zum ersten Mal in seiner Geschichte muss Wien nun als Einzelkämpferstadtstaat um sein Überleben kämpfen. Eine paritätische Kommission wird nun beauftragt, die Geschicke der Stadt zu lenken." So lautet die Kurzbeschreibung der Augmented-Reality-Spieleinstallation "Vienna - All Tomorrows", die am 25. Mai im Volx/Margareten Premiere feiert.

Bei dem interaktiven Spiel müssen die Besucher in kleinen Teams Entscheidungen mit weitreichenden ethischen, politischen, ökonomischen und ökologischen Konsequenzen fällen und auf diese Weise die Augmented-Reality-Landkarte eines zukünftigen Wiens zum Leben erwecken. Michael Häupl regiert dabei als Cyborg, "weil er sich von dem letzten Unfall beim Heurigen nicht ganz erholen konnte", wie es in der Pressemitteilung heißt.

Die Zukunft der Stadt liegt in den Händen der Besucher. Ihre Entscheidungen führen Wien in eine neue repressive Biedermeier-Epoche oder in ein blühendes Utopia.

Ins Leben gerufen wurde die Spieleinstallation vom Multimediakünstler Georg Hobmeier, der mit "Vienna – All Tomorrows" eine neuartige Verschränkung von Simulation, Installation und Spiel sieht. Details zum Spielplan finden sich auf der Website des Volx/Margareten.

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