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07.07.2016

Pokemon Go: Akku-Probleme und angebliche Nutzersperren

Obwohl das Spiel noch nicht in allen Regionen verfügbar ist, werden bereits auf der ganzen Welt Pokémons gejagt. Das könnte aber Nutzersperren zur Folge haben.

Am Mittwoch wurde das lange erwartete Augmented-Reality-Spiel Pokémon Go für Android und iOS veröffentlicht, allerdings zum Start nur in Australien, Japan und Neuseeland. Ungeduldige Fans fanden aber rasch einen Weg, das Spiel auch in anderen Regionen zu nutzen. Über Plattformen wie APKMirror verbreitete sich die Installationsdatei für die Android-Version des Spiels rasch und ermöglichte so auch die Pokémon-Jagd in anderen Regionen, beispielsweise Österreich und Deutschland.

Kein Kommentar

Auf Nachfrage der futurezone will Niantic die Gerüchte nicht kommentieren. Beweise dafür, dass tatsächlich Sperren ausgesprochen wurden, gibt es aber bislang nicht. Zudem ist es unwahrscheinlich, dass man ausgerechnet den Hardcore-Fans zu Beginn vor den Kopf stoßen will. Der Roll-out für Pokémon Go ist bereits im Gange, neben den Start-Regionen ist das Spiel nun auch in den USA verfügbar. Wann das Spiel auch offiziell in Europa starten wird, will Niantic vorerst nicht bekanntgeben. Da das Spiel aber bereits lokalisiert würde, dürfte der offizielle Start nicht mehr lange auf sich warten lassen.

​Für Ärger sorgt auch die Tatsache, dass das Spiel für besonders hohen Akkuverbrauch sorgt. Einige Nutzer berichten sogar davon, dass sich der Akku entleerte, obwohl sich das Smartphone am Ladegerät befand. Niantic ist das Problem bereits bekannt und man gab bekannt, dass man an einer Lösung arbeite. Mit hohem Akkuverbrauch wird man aber wohl weiterhin rechnen müssen, da das Spiel zur Standortbestimmung auf GPS und WLAN setzt und 3D-Grafiken darstellen muss.

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