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16.11.2018

Das war der futurezone Award 2018

Mehr als 500 Vertreter der österreichischen Tech-Branche haben am Donnerstagabend auf dem futurezone Award die besten Innovationen des Landes gefeiert.

Im Rahmen des futurezone Awards 2018 wurden zum achten Mal die besten Produkte und die innovativsten Ideen des Jahres gesucht. Bei einer feierlichen Gala, die zum ersten Mal im Erste Campus im Quartier Belvedere beim Wiener Hauptbahnhof stattfand, wurden die Sieger gekürt. Das Event präsentierte sich damit mit einem „Facelifting“ und drei neuen Kategorien. „Diese unterstreichen die steigende Bedeutung von heimischen KMU und Hidden Champions, zukunftsweisenden Technologien und Frauen in der Branche“, sagte futurezone-Chefredakteurin Claudia Zettel, die den Abend gemeinsam mit KURIER-Geschäftsführer Thomas Kralinger eröffnete.

Das war der futurezone Award

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Futurezone Award 2018

Der futurezone Award fand dieses Jahr am Erste Campus statt.

Futurezone Award 2018

Futurezone Award 2018

futurezone-Chefredakteurin Claudia Zettel (l.) mit Moderator Andi Knoll und Geschäftsführer Thomas Kralinger (r.)

Futurezone Award 2018

Digitalministerin Margarete Schramböck hielt die Eröffnungsrede

Futurezone Award 2018

Futurezone Award 2018

Thomas Kralinger übergibt den futurezone Award in der Kategorie Hidden Champion an Radar Services

Futurezone Award 2018

Martina Mara gewinnt den Women in Tech Award

Futurezone Award 2018

Tele Haase als KMU Innovation des Jahres

Futurezone Award 2018

Waytation gewinnt IoT des Jahres - Preis übergeben von Maria Zesch von T-Mobile

Futurezone Award 2018

Game des Jahres ging an Feer

Futurezone Award 2018

App des Jahres ging an Farmdok, übergeben von Thomas Prantner vom ORF.

Futurezone Award 2018

KURIER-Chefredakteurin Martina Salomon vergibt den Preis für die beste KI-Innovation des Jahres an iTranslate

Futurezone Award 2018

Der Green Mobility Award ging an auto.bus Seestadt

Futurezone Award 2018

Mario Mayerthaler, Head of Innovation at A1 Telekom Austria Group und Head des A1 Start Up Campus mit Andi Knoll

Futurezone Award 2018

Thomas Schaufler von der Erste Bank begrüßt als Hausherr das Publikum, bevor der Publikums-Award

Futurezone Award 2018

Den Publikumspreis im Wert von 5000 Euro, gestiftet von der Erste Bank, gewannen die Spielemacher von Feer.

Futurezone Award 2018

Der Blumenstrauß aus Leiterplatten ist von AT&S

Futurezone Award 2018

Alle Gewinnerinnen und Gewinner des futurezone Award on Stage

Futurezone Award 2018

Start-up des Jahres: Trilite, übergeben von A1

Futurezone Award 2018

Die Gewinner und Sponsoren wurden auch vor der legendären futurezone-Wand fotografiert. Im Bild: Bitpanda

Futurezone Award 2018

auto.bus Seestadt gewann den Green Mobility Award

Futurezone Award 2018

Maria Zesch von T-Mobile mit Waytation

Futurezone Award 2018

Martina Mara mit Margarete Schramböck

Futurezone Award 2018

Thomas Kralinger, Martina Salomon, Margarete Schramböck, Claudia Zettel, Andi Knoll (v.l.n.r)

Futurezone Award 2018

Tele Haase gewann die Kategorie KMU des Jahres, powered by Drei

Futurezone Award 2018

Feer wurde auch zm Publikumsliebling

Futurezone Award 2018

Martina Salomon vergab den Preis zur KI-Innovation des Jahres

Futurezone Award 2018

Das Start-up des Jahres powered by A1 wurde Trilite

Futurezone Award 2018

Wien Energie-Geschäftsführer mit dem Bitpanda-Gründer

Futurezone Award 2018

Thomas Prantner mit Gewinner der Kategorie App des Jahres

Jede Generation mitnehmen

Die einleitende Rede hielt Digitalministerin Margarete Schramböck „Bill Gates hielt das Internet im Jahr 1993 nur für einen Hype. Was für ein Irrtum!“, sagte die Digitalministerin zu Beginn ihrer Rede. So eine Entwicklung, wie sie jetzt gerade passiert, würden Menschen nur alle 250 Jahre erleben. Man müsse den Menschen ihre Ängste davor nehmen, so die Digitalministerin: "Wir schreiten als Gesellschaft vom Zeitalter der Industrialisierung in die Digitalisierung."

Schramböck setzt sich mit dem Projekt „fit4internet“ dafür ein, dass auch die ältere Generation nicht im Regen stehen gelassen wird. „Digitale Bildung steht im Mittelpunkt. Bis Jahresende sollen 1000 Personen trainiert werden. Ab dem kommenden Jahr wird es jede Woche in jedem Bezirk Internet-Kurse geben“, so die Ministerin.

Im März 2019 soll zudem eine App für die öffentliche Verwaltung kommen. Mit der kann man beispielsweise, wenn man schwanger wird, das Datum eingeben und die App macht einen dann automatisch darauf aufmerksam, wann man dem Arbeitgeber den Karenzurlaub melden muss. „Kann man mit der App auch die Schwangerschaft feststellen, oder braucht man dafür ein wasserdichtes Smartphone?“, scherzte Ö3-Moderator Andi Knoll, der als Moderator durch den Abend führte.  

Women in Tech als neue Kategorie

Digitalministerin Schramböck übergab auch den „Women in Tech“- Award, der dieses Jahr neben den Kategorien Hidden Champion und KI-Innovation zum ersten Mal vergeben wurde, an die Roboterpsychologin Martina Mara aus Linz. Diese warnte davor, mit Robotern wieder alte Stereotype und Frauenbilder auszugraben, die „längst überholt“ seien. „Wir müssen aufpassen, dass wir damit nicht wieder zu alten Rollenbildern zurückfinden“, sagte die Forscherin.

Die Gewinner und Nominierten warteten auf einer eigenen Lounge, die von bene zur Verfügung gestellt worden war. Die KI-Innovation des Jahres wurde von KURIER-Chefredakteurin Martina Salomon an das Grazer Start-up iTranslate, das mittlerweile an Tinder verkauft wurde, vergeben. Salomon wünscht sich für die Redaktion eine „Automatisierung, die Fehler erkennt und ausbessert“, etwa dann, wenn Redakteure statt österreichischem deutsch-deutsche Begriffe verwenden würden. „Das stört unsere Leserinnen und Leser immer enorm.“

Publikumspreis an Feer

Hidden Champion des Jahres wurde das Sicherheitsunternehmen Radar Services, dass sich ebenso wie das Gewinner-Team des Game des Jahres – powered by UPC, einer Marke von T-Mobile, „sehr überrascht“ über den Gewinn zeigte. Feer konnte mit seinem Zombie-Spiel, das auch von Sehbehinderten gespielt werden kann, sowohl Jury als auch das Publikum überzeugen und gewann zusätzlich den Publikumspreis. Privatkundenvorstand der Erste Bank, Thomas Schaufler, übergab den Gewinnercheck von 5000 Euro Preisgeld plus einer „glaubandich“-Box mit einem Gutschein für ein Gründerkonto, das für zwei Jahre kostenlos ist. AT&S überreichte in Folge einen Blumenstrauß aus Leiterplatten. Die Programmiererin Iris Meyer verschlug es die Sprache vor Freude.

Prominenz

Auch dieses Jahr ließen sich zahlreiche prominente Gäste beim futurezone Award blicken, um sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen. Neben der Digitalministerin waren etwa Paul Blaguss, geschäftsführender Gesellschafter der Blaguss Gruppe, Bernd Datler, Geschäftsführer der Asfinag, Gerald Gröhsenbrunner, Geschäftsführer der Polar Austria, Peter Gönitzer, Geschäftsführer von Wien Energie und Ernst Swoboda, Geschäftsführer von Kronehit vor Ort.

„Ich bin sehr zufrieden, wie sich der Award entwickelt hat und über die hochkarätigen Einreichungen und Gäste“, sagte KURIER-Geschäftsführer Thomas Kralinger, der den Preis an die Hidden Champions überreicht hat.