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Netzpolitik
12/20/2019

Google muss in Frankreich 150 Millionen Euro Strafe zahlen

Google wird mangelnde Transparenz bei der Platzierung von Werbeanzeigen vorgeworfen.

Google wird in Frankreich erneut zur Kasse gebeten. Diesmal wurde die Werbeplattform Google Ads beanstandet. Die französischen Wettbewerbshüter haben ein Bußgeld von 150 Mio. Euro gegen den US-Internetkonzern verhängt.

Mit einem Marktanteil von rund 90 Prozent sei die Dominanz der Amerikaner im Geschäft mit Online-Werbung "außerordentlich", sagte die Chefin der französischen Kartellbehörde, Isabelle de Silva, am Freitag. Die Platzierungen der Anzeigen auf der Werbeplattform seien intransparent. Google kündigte an, in Berufung zu gehen.

Frankreich und Google standen heuer schon mehrmals im Rechtsstreit. Erst im September zahlte Google 500 Millionen Euro, um jahrelange Steuerermittlungen zu beenden. Anfang des Jahres musste Google 50 Millionen Euro Strafe zahlen, aufgrund einer Datenschutz-Beschwerde von Max Schrems Verein noyb.eu.