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Netzpolitik
04/16/2020

Strache meldet sich mit Instagram-Seite zurück

Der gefallene Ex-FPÖ-Chef hat zudem auch eine neue Facebook-Seite ins Leben gerufen.

von Martin Stepanek

Während der Rechtsstreit um die ursprüngliche Politiker-Facebook-Seite von Heinz-Christian Strache und der FPÖ noch im Laufen ist, sortiert sich der Ex-Parteivorsitzende auf seinen Social-Media-Kanälen neu. Neben seinem "privaten" Profil, das er bereits in seiner Zeit als FPÖ-Chef parallel nutzte, startete er am Ostersonntag mit einer neuen offiziellen Facebook-Seite und nun auch mit einem Instagram-Account.

Heinz Christian und Heinz Christian / HC

Abgesehen von der verwirrenden Namensgebung - beide Profile laufen unter Heinz-Christian Strache, die Politikerseite jedoch mit dem Zusatz HC Strache - unter den praktisch identen Beiträgen ist auf Abonnentenseite jedenfalls noch viel Luft nach oben. So hält die neue Facebook-Seite mit 7800 Followern gerade einmal bei einem Prozent seiner ursprünglichen Seite.

Wie erfolgreich Strache bei seinem angekündigten politischen Comeback-Versuch ist, lässt sich wenige Tage nach dem Start natürlich nicht sagen. Dass sich der Ex-Vizekanzler aber auch in den vergangenen Wochen schwer tat, viele Fans auf seine Seite zu holen, zeigt ein Blick auf die Follower-Anzahl in seinem privaten Profil. Die wuchs im vergangenen Jahr von 50.000 auf gerade einmal 57.000 Follower. Von den frühen 800.000 Followern ist Strache damit also noch meilenweit entfernt.

Streit mit FPÖ um Original-Seite geht weiter

Den Instagram-Account will Strache nutzen, um Einblicke aus seinem Privatleben zu teilen, wie er auf Facebook mitteilte. Den Kampf um seine Originalseite hat Strache offenbar noch nicht aufgegeben, wie er dem KURIER versicherte. Wenn er den Streit gewinne, wolle er die alte und die neue Politikerseite zusammenlegen. Rechtsexperten zeigen sich im Gespräch mit der futurezone allerdings skeptisch, ob Strache die Kontrolle über "seine" Original-Politikerseite zurückbekommen kann.