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Netzpolitik
07/18/2019

Wien startet 5G-Ideenwettbewerb

Die Siegerprojekte aus den Bereichen Mobilität, Gesundheit und Bildung werden mit bis zu 400.000 Euro gefördert.

Wie lässt sich superschnelles Internet in der Praxis gut einsetzen? Die Stadt Wien ist auf der Suche nach Anwendungen für die 5G-Technologie. Deshalb startet das Rathaus einen Ideenwettbewerb. Gesucht werden konkrete Projektvorschläge, für deren Umsetzung insgesamt 400.000 Euro zur Verfügung gestellt werden, wie der zuständige Stadtrat Peter Hanke (SPÖ) am Donnerstag in einer Aussendung mitteilte.

Die "5G Vienna Use Case Challenge" richtet sich an Start-ups sowie Technologie- und Industrieunternehmen. Unter allen Einreichungen, die bis 15. September auf der Webseite möglich sind, werden die Sieger ermittelt und Mitte Oktober bekanntgegeben. Die Umsetzung soll in Zusammenarbeit mit den drei Telekomunternehmen, die in Wien 5G-Lizenzen ersteigert haben (A1, Drei, Magenta), noch im laufenden Jahr angegangen werden.

5G soll zum Start Anwendung finden

Im Fokus des Calls stehen die Themenfelder Mobilität und öffentlicher Verkehr (z.B. Parkraummanagement in Echtzeit), Öffentliche Plätze und Sicherheit (z.B. Echtzeit-Datenanalysen oder Kohlenmonoxid-Melder), Gesundheitswesen (z.B. Telemedizin) und Bildung (z.B. Breitband im Unterricht). Hanke betonte die Wichtigkeit des Ausbaus moderner Übertragungstechnologien und Mobilfunkstandards. "Gleichzeitig wollen wir aber bereits jetzt dafür sorgen, dass die 5G-Technologie konkrete Anwendung findet, damit die Menschen davon direkt profitieren", begründete der Stadtrat den Ideenwettbewerb.