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Apple: Neuer Mac Studio mit M1 Ultra kostet bis zu 9.200 Euro

Im Rahmen der „Peek Performance“-Veranstaltung hat Apple einen neuen Prozessor vorgestellt: den M1 Ultra. Laut Apple ist es das letzte Mitglied der M1-Serie – danach wird es wohl mit dem M2 weitergehen.

Der M1 Ultra ist laut Apple eine Verbindung von 2 M1-Max-Chips. Der M1 Max hat dazu ein eigenes Interface, das Apple „UltraFusion“ nennt. Dieses soll eine Bandbreite von 2,5 Terabyte pro Sekunde ermöglichen.

Der M1 Ultra hat 20-CPU-Kerne. Es gibt ihn entweder mit einer 48-Kern-GPU oder einer 64-Kern-GPU. Der gemeinsame Arbeitsspeicher ist 64 GB oder 128 GB groß. Trotz hoher Leistung soll er wenig Strom verbrauchen. Wenn ein 16-Core-Prozessor der Konkurrenz bei voller Leistung läuft, soll der M1 Ultra 100 Watt weniger Strom bei vergleichbarer Leistung benötigen. Bei grafikintensiven Anwendungen soll er 200 Watt weniger als die besten PC-GPUs verbrauchen.

Mac Studio

Der M1 Ultra ist laut Apple ein Desktop-Chip. Derzeit gibt es den M1 Ultra nur im neuen Mac Studio. Dabei handelt es sich um einen Hochleistungs-Mac im Look des Mac Mini. Wie der Mac Mini ist er 19,7 cm breit und tief. Mit 9,5 cm ist der Mac Studio aber mehr als doppelt so hoch (Mac Mini: 3,6 cm). Laut Apple soll der Mac Studio aber immer noch kompakt genug sein, um unter die meisten Monitore zu passen.

Das Gehäuse besteht aus Aluminium. Ein neues Lüftersystem soll dafür sorgen, dass er auch bei Hochlast leise bleibt. Folgende Anschlüsse sind an der Rückseite vorhanden:

  • 4x Thunderbolt 4 (unterstützen DisplayPort, USB 4, USB 3.1 Gen 2)
  • 1x 10 Gbit Ethernet
  • 2x USB-A
  • 1x HDMI
  • 1x 3,5mm Kopfhöreranschluss

Die Anschlüsse an der Vorderseite unterscheiden sich, je nachdem ob es der Mac Studio mit M1-Max- oder M1-Ultra-Chip ist. Bei der M1-Max-Version sind vorne 2 USB-C-Anschlüsse und ein SDXC-Kartensteckplatz. Die M1-Ultra-Variante hat statt den USB-C-Anschlüssen Thunderbolt-4-Anschlüsse (auch USB-C-kompatibel).

Leistung, Preise und Verfügbarkeit

Laut Apple ist der Mac Studio mit M1 Max um 50 Prozent schneller als der Mac Pro mit 16-Core-Xeon-CPU. Die M1-Ultra-Version soll sogar 90 Prozent schneller sein. Außerdem soll sie 60 Prozent flotter als der Mac Pro mit 28-Core-Xeon-CPU sein. Die Grafikleistung des M1-Ultra-Mac-Studio soll 80 Prozent höher sein als die des Mac Pros mit der schnellsten verfügbaren Grafikkarte.

Das Mac Studio ist ab dem 18. März erhältlich. Mit M1 Max kostet er ab 2.299 Euro. Die Preise für die M1-Ultra-Version beginnen bei 4.599 Euro. In der besten Ausstattung, mit 64-Core-GPU, 128 GB Arbeitsspeicher und 8-TB-SSD, kommt der Mac Studio auf 9.199 Euro.

Studio Display

Passend zum Mac Studio wurde das Studio Display vorgestellt. Es ist 27 Zoll groß und hat die Auflösung 5.120 x 2.880 Pixel. Die maximale Helligkeit liegt bei 600 Nits. Es hat dieselbe 12-Megapixel-Frontkamera eingebaut, die man von der iPad-Serie kennt. Dadurch wird auch Centerstage unterstützt.

3 Mikrofone in „Studio-Qualität“ sollen für eine klare Sprachübertragung bei Video- und Voicechats sorgen. Das Studio Display hat 6 Lautsprecher. Es werden 3D Audio und Dolby Atmos unterstützt. An der Rückseite sind 3 USB-C-Anschlüsse und ein Thunderbolt-3-Anschluss. Dieser hat 96 Watt Ladeleistung und kann so etwa auch ein verbundenes MacBook Pro schnellladen.

Der normale Standfuß kann um 30 Grad gekippt werden (-5 bis +25). Optional kann das Studio Display mit einem höhenverstellbaren Standfuß geordert werden, was aber den Preis erhöht. Es kann auch mit Vesa Mount Adapter bestellt werden – dieser kostet gleich viel wie der normale Standfuß.

Preise und Verfügbarkeit

Erhältlich ist das Studio Display ab dem 18. März. Hier die Preise:

  • Normales Glas, normaler Standfuß oder Vesa-Adapter: 1.749 Euro
  • Antireflex-Glas, normaler Standfuß oder Vesa-Adapter: 1.999 Euro
  • Normales Glas, höhenverstellbarer Standfuß: 2.209 Euro
  • Antireflex-Glas, höhenverstellbarer Standfuß: 2.459 Euro

Zum Vergleich: Apples einziger anderer Bildschirm im Sortiment ist das Pro Display XDR. Es misst 32 Zoll und hat eine 6K-Auflösung. Es ist mit Standardglas um 5.499 Euro erhältlich, mit Antireflex-Glas um 6.499 Euro. Ein passender Standfuß kostet zusätzlich 1.099 Euro.

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Gregor Gruber

Testet am liebsten Videospiele und Hardware, vom Kopfhörer über Smartphones und Kameras bis zum 8K-TV.

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