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Apple stellt drei neue iPhones ohne Home-Button vor

Die Gerüchteküche lief wieder einmal auf Hochtouren: Bereits vor der Produktpräsentation in der Apple-Firmenzentrale sind zahlreiche Infos zu der neuen iPhone-Generation durchgesickert, von denen sich viele bewahrheitet haben.

Wie erwartet, hat Apple am Mittwochabend drei neue iPhone-Modelle vorgestellt: Xs, iPhone Xs Max und iPhone Xr. Designtechnisch bauen alle drei auf das iPhone X und unterscheiden sich rein äußerlich kaum vom Vorgänger. Das bedeutet, dass die 2018er iPhones ein weitgehend rahmenloses Display erhalten, Frontkamera und Sensoren sind im Notch untergebracht.

Damit verabschiedet sich Apple auch von einem Feature, das die Smartphone-Bedienung jahrelang dominiert hat: der Home-Button. Durch das rahmenlose Design wird der Home-Button samt Fingerabdrucksensor einfach ausgespart. Zum Entsperren der neuen iPhones greift Apple auf Gesichtserkennung im Rahmen seiner Face ID zurück, welche durch neue Algorithmen nun wesentlich schneller funktionieren soll.

iPhone Xs

Das iPhone Xs verfügt - wie das iPhone X - über ein 5,8 Zoll großes OLED-Display mit einer Auflösung von 2436x1125 Pixeln. Es kommt in den Speichergrößen 64 GB, 256 GB, und 512 GB, der Arbeitsspeicher beträgt 4 GB. Als Prozessor kommt Apples hauseigener A12-Chip zum Einsatz. Der Akku im iPhone Xs soll eineinhalb Stunden länger durchhalten als der Akku des iPhone X.

Das Xs ist in den Farben Space Grau, Silber und Gold erhältlich. Der Preis des iPhone Xs startet bei 1149 Euro.

iPhone Xs Max

Das iPhone Xs Max hat ein 6,5-Zoll-OLED-Display, welches mit 2688x1242 Pixeln auflöst. Auch hier stehen Versionen mit 64 GB, 256 GB, und 512 GB internem Speicher zur Auswahl. Der Arbeitsspeicher beträgt 4 GB und es kommt auch ein A12-Chip zum Einsatz.

Das iPhone Xs Max ist in den Farben Space Grau, Silber und Gold ab einem Preis von 1249 Euro zu haben. Das iPhone Xs und das iPhone Xs Max werden ab 21. September in den Handel kommen, auch in Österreich.

A12 Bionic Chip

Der A12-Bionic setzt sich aus Neural Engine, GPU und CPU zusammen und baut auf eine 7-Nanometer-Architektur. Die CPU verfügt über sechs Kerne und ist wesentlich leistungsfähiger als der Vorgänger.

Die GPU verfügt über vier Kerne und wurde ebenso verbessert. Die Neural-Engine stützt sich auf eine Acht-Kern-Architektur und kann fünf Billionen Operation pro Sekunde ausführen.

Durch die höhere Leistung und den geringen Energiehunger soll der neue Chip vor allem ressourcenintensive Anwendungen, wie die Kamera oder AR-Apps wesentlich verbessern.

Kamera

Das iPhone Xs und das iPhone Xs Max verfügen über dasselbe Kamera-System, welches mit 12 Megapixeln auflöst. Die Dual-Kamera auf der Rückseite besteht aus zwei 12-MP-Kameras: einer Weitwinkel-Kamera (f/1.8) und einer Tele-Kamera (f/2.4).

Die Frontkamera der beiden iPhone-Modelle löst mit sieben Megapixeln auf, die Blendenzahl beträgt f/2.2.

Die Kamera-Software wurde abermals überarbeitet, sodass iPhone-Nutzern nun mehr Möglichkeiten und verbesserte Spezialeffekte zur Verfügung stehen.

Dual-Sim

Neben dem herkömmlichen Einschub für eine SIM-Karte werden das iPhone Xs und das iPhone Xs Max als auch das iPhone Xr über eSIM-Technologie verfügen. Apple nennt dies DSDS, was für "Dual SIM, Dual Standby" steht. In Kooperation mit Telekombetreibern lässt sich die eSIM aktivieren und entsprechende Funktionen nutzen.

In China wird eine herkömmliche Dual-SIM-Version des iPhone erhältlich sein. Da es in China aus regulatorischen Gründen nicht möglich ist, die eSIM-Technologie zu nutzen, werden die dortigen iPhones zwei Einschübe für zwei SIM-Karten haben.

Wasserdicht

Das iPhone Xs und das iPhone Xs Max sind wasserdicht nach IP 68. Das bedeutet, dass beide Geräte zwei Stunden lang in einer Wassertiefe von zwei Metern unbeschadet überstehen sollen. Das iPhone Xr ist IP67-zertifiziert.

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iPhone Xr

Als drittes Smartphone hat Apple das iPhone Xr präsentiert. Für Apple-Verhältnisse gilt es als Einsteigermodell und ist mit einem Preis ab 849 Euro wesentlich günstiger als das Xs beziehungsweise das Xs Max.

Auch das günstige iPhone-Modell kommt im rahmenlosen iPhone-X-Look und wird per Face-ID-Gesichtserkennung entsperrt. Einen Home-Button samt Fingerabdrucksensor sucht man auch beim Xr vergeblich.

Anders als bei den hochpreisigeren Modellen setzt Apple beim Xr auf ein LC-Display mit der Auflösung von 1792x828 Pixeln. Als Speichergrößen stehen 64 GB, 128 GB und 256 GB zur Auswahl. Bei der kleineren Variante kommt ein A11-Chip zum Einsatz, bei der größeren Variante mit 256 GB Speicherplatz ist ein A12-Chip verbaut. Der Akku soll eineinhalb Stunden länger durchhalten als der Akku des iPhone 8 Plus.

Im Gegensatz zu den beiden anderen Modellen verfügt das iPhone Xr über eine Single-Kamera mit der Auflösung von 12 Megapixeln. Die Blendenzahl wird mit f/1.8 angegeben.

Es ist in den Schwarz, Weiß, Rot, Gelb, Coral und blau Blau erhältlich. Der Preis beginnt bei 849 Euro. Das iPhone Xr kommt am 27. Oktober in Österreich in den Handel.

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Florian Christof

FlorianChristof

Großteils bin ich mit Produkttests beschäftigt - Smartphones, Elektroautos, Kopfhörer und alles was mit Strom betrieben wird.

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