© Audi AG

Produkte
08/01/2019

Audi bringt günstigere Variante des E-Tron

Der deutsche Autohersteller hat eine günstigere Basisversion seines Elektro-SUV angekündigt.

Der Ingolstädter Autobauer hat angekündigt, eine günstigere Version des E-Tron auf den Markt zu bringen. Der Audi E-Tron 50 Quattro wird gegenüber dem regulären E-Tron weniger Leistung sowie einen kleineren Akku haben und somit auch eine geringere Reichweite. Der Preis des abgespeckten Elektro-SUV soll in Deutschland bei weniger als 70.000 Euro liegen und damit förderfähig werden.

Der reguläre E-Tron kostet in Deutschland mindestens 80.900 Euro (in Österreich 83.140 Euro) und wird aufgrund des hohen Preises nicht gefördert. Zieht man die Förderprämie ab, erhält man den Elektro-SUV in Deutschland bereits ab einem Preis von rund 66.000 Euro.

Wie viel die abgespeckte E-Tron-Variante in Österreich kosten wird, ist noch nicht klar. Dass das Auto auch hierzulande gefördert wird, ist aber unwahrscheinlich: Für Privatpersonen wird die Anschaffung von E-Autos mit bis zu 3000 Euro gefördert, wenn die Basisversion des Fahrzeugs weniger als 50.000 Euro kostet. Bei Unternehmen darf die Basisversion des Elektrofahrzeugs nicht mehr als 60.000 Euro kosten.

Technische Ausstattung

Beim E-Tron 50 Quattro reduziert sich die Akkukapazität gegenüber dem bereits bisher verkauften Modell 55 Quattro von 95 kWh auf 71 kWh. Die Reichweite wird dadurch entsprechend reduziert. Audi verspricht, dass man mit einer Akkuladung immer noch 300 Kilometer (nach WLTP) weit kommen soll - im Gegensatz zu 411 Kilometer beim regulären E-Tron-Modell.

Auch die Leistung der beiden Motoren reduziert sich von insgesamt 300 kW auf 240 kW; das maximale Drehmoment von 664 Nm auf 540 Nm. Der abgespeckte E-Tron soll sich auch nicht mit maximal 150 kW laden lassen, sondern lediglich mit 120 kW. Der Elektro-SUV- sei in etwa einer halben Stunde bereit für die nächste Langstreckenetappe, heißt es von Audi dazu.

Vorverkauf und Auslieferung

Der Vorverkauf des E-Tron 50 Quattro soll gegen Ende des Jahres starten. Die ersten Modelle sollen dann im kommenden Jahr ausgeliefert werden. Ob das auch für Österreich gilt, ist noch unklar.