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06.10.2016

Daydream View: Heads-on mit dem Google-VR-Headset

Google hat mit dem Daydream View sein erstes Virtual-Reality-Headset seit Cardboard vorgestellt. Die futurezone hat es ausprobiert.

Google will den Virtual-Reality-Markt mit seiner neuen Plattform Daydream aufmischen. Die Idee ist es, einen Standard zu schaffen, den anderen Hersteller adaptieren können. Dadurch soll eine Plattform an Hardware und Apps geschaffen werden, die aufeinander abgestimmt sind.

Galerie: Daydream View

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Google Daydream View

Google Daydream View

Google Daydream View

Google Daydream View

Google Daydream View

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Google Daydream View

Google Daydream View

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Google Daydream View

Google Daydream View

Google Daydream View

Während es bei der Google I/O im Mai einen ersten Einblick in die detaillierten Pläne gegeben hat, hat Google nun am Dienstag parallel zu den Pixel-Phones ein erstes Referenz-Headset präsentiert. Mitgeliefert mit dem Headset wird auch ein VR-Controller. Dabei handelt es sich um ein kleines, bewegungsempfindliches Bluetooth-Gerät, mit dem man die VR-Apps steuern kann. Die futurezone hat sich das neue VR-Headset aufgesetzt.

Halt am Kopf und Bildqualität

Von außen macht das Daydream View einen sehr gut verarbeiteten Eindruck. Die Oberfläche ist mit Stoff überzogen, optisch sieht das View - für ein VR-Headset - gar nicht so schlecht aus. Das Aufsetzen war für mich im ersten Moment deutlich angenehmer als bei Samsungs Gear VR.

Sogar mit einer relativ großen optischen Brille hat es nur ein paar Handgriffe gebraucht, einen festen Halt am Kopf zu erreichen. Im ersten Kurztest habe ich das View mit einem Pixel XL ausprobiert. Die Bildqualität war dabei erstaunlich gut und wesentlich besser, als ich es von Cardboard oder ähnlichem kenne.

Der Controller

Der kleine Controller aus Plastik wirkt im ersten Moment wie etwas, was man schnell verliert. Das hat offenbar auch Google bemerkt und ermöglicht es, ihn in dem Headset zu verstauen, wenn gerade kein Smartphone eingesetzt ist.

Die Druckpunkte sind dennoch erstaunlich gut. Auch die Erkennung von Bewegungen funktioniert in einem kleinen Demospiel verlässlich und gut und akkurat.

Erster Eindruck

Das Daydream View ist definitiv eines der bequemsten VR-Headsets, die ich jemals auf dem Kopf hatte. Da da Pixel XL selbst für seine Größe relativ leicht ist, kann ich mir durchaus vorstellen, das Headset auch mehrere Stunden zu tragen. Erstaunlicherweise hat es Google sogar geschafft, das Gerät halbwegs passabel aussehen zu lassen.

Laut Google wird das Headset mit allen Daydream-ready-Phones kompatibel sein. Zu Beginn werden das lediglich das Pixel bzw. das Pixel XL sein, es sollen aber sehr viel mehr nachfolgen. Bei einem Preis von 69 Euro kann man wohl wenig falsch machen, vorausgesetzt man hat ein Handy, das es unterstützt.