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04/17/2020

Fehlerhaftes Update legt Virenschutz in Windows 10 lahm

Die MS-Virenwächter fielen nach einem Update aus. Die betroffenen Programme können manuell aktualisiert werden.

Ein kürzlich veröffentlichtes Update für Windows 10 hat die Anti-Virensoftware von Microsoft zum Abstürzen gebracht. Das berichteten Nutzer im Windows-Forum. Demnach lies sich der Windows Defender nicht starten oder stürzte auch nach einem Neustart des Systems immer wieder ab. Nutzer erhielten die Meldung, dass der Virenschutz deaktiviert sei. Klickten sie auf die Meldung, erschien der Text: „Seite nicht verfügbar. Ihr Administrator hat den Zugriff auf einige Bereiche dieser App eingeschränkt. Die Ressource, auf die Sie zugreifen möchte, ist nicht verfügbar.“

Auslöser des Problems könnte ein fehlerhaftes Signaturupdate gewesen sein. Auf Reddit berichteten Nutzer, der Windows Defender sei beim Scannen von Dateien abgestürzt, die zwei Punkte im Namen tragen (Bspw.: „Datei..exe“). Diesen Bug hätten Hacker ausnutzen können, um unentdeckt Schadsoftware auf dem Computer zu installieren.

Die neuesten Updates müssen manuell installiert werden

Manuelles Update

Bereits am 16. April schob Microsoft daher das Signaturupdate 1.313.1687.0 nach, inzwischen sind noch weitere Updates verfügbar. Unter „Einstellungen“ > „Update und Sicherheit“ kann nach neuen Systemupdates gesucht werden. Weiters kann über die Option „Windows-Sicherheit“ diese über den Button geöffnet werden. Dort sollte man die Version des „Viren- & Bedrohungsschutz“ überprüfen.

Ein Klick auf „Einstellungen“ > „Info“ zeigt die aktuelle Version der Antiviren-Software an (Stand 17. April, 15.30 Uhr: 1.313.1734.0). Ist die Version nicht aktuell, öffnet man unter „Viren- & Bedrohungsschutz“ > „Nach Updates suchen“ und aktualisiert die Version. Danach sollten die Fehler behoben sein und der Virenschutz wieder wie gewohnt funktionieren.

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