© Screenshot/Fujifilm

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11/11/2019

Fujifilm macht sich über Xiaomis 108 MP Handy-Kamera lustig

Der Kamerahersteller hat in einem Social-Media-Posting eine kleine Nachricht versteckt. 

Vergangene Woche hatte der chinesische Technologiekonzern ein Smartphone präsentiert, dessen Kamera als erste Handy-Cam Fotos mit einer Auflösung von bis zu 108 MP aufnehmen kann. Dadurch erhielt das Xiaomi Mi Note 10, das in China als Mi CC9 Pro verkauft wird, große Aufmerksamkeit.

Offenbar wollte sich auch Fujifilm zur neuen Xiaomi-Smartphone-Kamera äußern und veröffentlichte einen Weibo-Post. "100 million pixels: Welcome new members!", schrieb der Kamerahersteller über einem Fotos, das eine Fujifilm-Kamera und mehrere Objektive zeigt. Soweit so gewöhnlich.

Nachricht versteckt

Doch wer genauer hinsieht, dem wird im Inneren der Kamera etwas eigenartig vorkommen. Auf dem Fujifilm GFX100 Sensor ist ein kleines Rechteck zu erkennen, das nicht zum restlichen Sensor passt. Aufmerksamen Weibo-Nutzern ist schnell aufgefallen, dass es sich hierbei um den wesentlich kleineren Sensor handelt, den Xiaomi in seinem Mi Note 10 verbaut.

Doch nur gut gemeint?

"Wir wollen damit die Innovationen von Xiaomi unterstützen", schrieb Fujifilm in den Kommentaren zu dem Post. Wie auch immer die Anspielung auf den kleineren Kamerasensor genau gemeint war, in den Kommentaren kam Fujifilm nicht gut weg.

Kleine Notiz am Rande: Der Kamerasensor, den Xiaomi in seinem Mi Note 10 verbaut, stammt von Samsung. Und Samsung hat den Sensor unter anderem mit Hilfe von Fujifilm entwickelt. Möglich also, dass Fujifilm tatsächlich nur die Innovationen des Smartphone-Herstellers würdigen wollte.