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04.09.2016

US-Konsumentenschützer kritisieren Samsung

Samsung hat mit der Umtauschaktion seines neuen Galaxy Note 7 in den USA begonnen. Die Art, wie das passiert, stößt US-Konsumentenschützern jedoch sauer auf.

Samsung handelt sich mit der Rückholaktion seines Flagschiffes Galaxy Note 7 (futurezone-Test) in den USA Kritik ein. Zwar hat der südkoreanische Konzern seine Umtauschaktion für das Phablet, dessen Akkus explodieren könnten, in den USA bereits auf den Weg gebracht. US- Konsumentenschützer monieren aber, dass Samsung die Rückholaktion abwickelt, ohne die Behörden einzubeziehen.

Kein offizieller Rückruf

Hätte Samsung die Aktion ordnungsgemäß bei der Konsumentenschutzbehörde Consumer Product Safety Commission (CPSC) gemeldet, wäre der weitere Verkauf des Smartphones in den USA automatisch untersagt worden. So aber waren die Geräte in den USA auch am Freitag noch im Handel, kritisierte die Konsumentenschutzorganisation Consumer Reports .

Bei der Samsung-Aktion handle es sich um keine offizielle Rückruf-Aktion. Eine solche würde auch klare Handlungsempfehlungen an Käufer des Smartphones umfassen. Bei dem Sicherheitsrisiko, das von explodierenden Akkus ausgehe, wäre dies angebracht, so die Konsumentenschützer.