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11/12/2019

Google Chrome stellt langsame Websites an den Pranger

Google experimentiert mit Methoden, die langsam ladende Websites kennzeichnen.

„Der Browser ist nicht schuld, die Website ist Mist“: Wie Google ankündigt, könnte Chrome zukünftig eine Art „Public Shaming“ für Websites beinhalten.

Chrome könnte zukünftig etwa einen Ladebildschirm bekommen, mit dem Hinweis, dass die aufgerufene Website üblicherweise langsam lädt. Eine weitere Möglichkeit sei den Ladebalken einzufärben. Grün bedeute, dass es eine schnell ladende Website ist, Rot, dass sie langsam lädt.

Welche Website als schnell oder langsam eingestuft wird, soll aufgrund von Daten von früheren Aufrufen der Websites bestimmt werden. Das Entwicklerteam arbeite auch an Möglichkeiten, um Websites zu identifizieren, die nur mit bestimmten Geräten oder Netzwerkverbindungen langsam laden.

Im Blogeintrag sagt Google, dass das Langzeit-Ziel sei, „hochqualitative Nutzererlebnisse auszuzeichnen“. Inwiefern das dem User direkt hilft, verrät Google nicht. Der große Plan ist wohl, dass Website-Entwickler ihre Seiten noch mehr an Google Chrome anpassen, um eben nicht an den Pranger gestellt zu werden.

Dies würde wiederum das Surferlebnis mit Chrome beschleunigen – ohne, dass Google selbst Chrome dazu schneller machen muss. Konkurrierende Browser würden im Vergleich langsamer erscheinen, weil eben die Websites primär für Chrome optimiert wurden.