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07/09/2020

Google Maps warnt künftig vor nervigen Ampeln

Der Kartendienst testet eine Funktion, mit der man Ampeln auf einer Route anzeigen und somit umgehen kann.

Ampeln zählen gerade in der Stadt zu einem der Ärgernisse, um von A nach B zu gelangen. Wie US-Medien berichten, testet Google in seinem Kartendienst Google Maps offenbar die Funktion, Ampeln sowohl in der Karte als auch bei der Navigation anzuzeigen. Das Feature tauchte dem Blog droidlife zufolge bereits auf einigen Android-Telefonen auf. Apple Maps tut dies bereits seit iOS 13 in ausgewählten Städten - die meisten davon betreffen allerdings die USA.

Winzige Ampel-Icons

Bei der Umsetzung dürfte Google aber noch Optimierungsbedarf haben. So sind die Icons auf dem Smartphone-Display kaum zu erkennen, weil sie so winzig gestaltet sind. Usern zufolge, denen die Ampeln angezeigt wurden, vergrößern sich diese zwar, wenn man unterwegs ist und sich von Google Maps navigieren lässt. Der Effekt ist aber zu gering, um etwa schon vorab eine andere Route mit weniger nervigen Ampeln wählen zu können.

Den Berichten zufolge sind die Ampeln auch nicht in der Navigationsansage integriert. Viele Nutzer wünschen sich, dass etwa das Abbiegen auf einer Straße künftig nicht nur nach Metern oder Ansagen wie "bei der nächsten Kreuzung", sondern mit Anweisungen wie "bei der nächsten Ampel" getätigt wird. Der Test dürfte bisher auf relativ wenige User beschränkt gewesen sein. Er ist nicht Teil einer Beta, sondern wird nur einigen Google-Maps-Nutzern angezeigt.