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16.08.2018

Huawei Mate 20 wird im Oktober offiziell vorgestellt

Huawei bestätigte vor der offiziellen Präsentation, dass das Mate 20 im Oktober vorgestellt und auf den Kirin 980 setzen wird.

Huawei hat bestätigt, dass das neue Flaggschiff-Smartphone Mate 20 im Oktober vorgestellt wird. Das gab der chinesische Konzern in einer Presseaussendung bekannt, die offenbar an südafrikanische Medien verschickt wurde. Demnach werde man auf der IFA, die vom 31. August bis zum 5. September in Berlin stattfindet, den neuen Smartphone-SoC Kirin 980 vorstellen. Dabei soll es sich um den ersten Smartphone-Chipsatz handeln, der im 7-Nanometer-Verfahren hergestellt wird. Dadurch sollen noch mehr Transistoren auf kleinerer Fläche Platz finden. Der Vorgänger Kirin 970, der unter anderem im Mate 10 und P20 zum Einsatz kommt, wurde noch im 10-Nanometer-Verfahren hergestellt. Wie bei den Vorgängern wurde das Design von der hauseigenen Chip-Schmiede HiSilicon entwickelt.

Wettrennen um 7 Nanometer

In der Aussendung bestätigt Huawei auch, dass das Mate 20 das erste Smartphone sein wird, dass auf den Kirin 980 setzt. Huawei greift gerne vor und bestätigt neue Produkte vor ihrer offiziellen Präsentation. Auch das P20 wurde im Vorfeld der offiziellen Präsentation von Huaweis Consumer-CEO Richard Yu bestätigt. Unklar ist jedoch, ob Huawei auch tatsächlich das erste Smartphone mit 7-Nanometer-Chip auf den Markt bringen wird. Auch Qualcomm und Apple arbeiten Berichten zufolge an 7-Nanometer-Chips, die noch dieses Jahr in Geräten zum Einsatz kommen dürften.

Ungewöhnlich ist, dass sich Huawei in der Presseaussendung auch zu technischen Details des Kirin 980 äußert. „Gerüchten zufolge setzt der Kirin 980 auf eine Octacore-CPU, bestehend aus vier A76- und vier A55-Kernen, wobei die größeren Kerne mit bis zu 2,8 GHz laufen“, heißt es in der Aussendung. Eine ähnliche Aussendung aus dem Vorjahr zitierte aber ebenfalls Gerüchte, die sich letztendlich als falsch herausstellten. Offenbar greift man aber bei der Herstellung auf das chinesische Unternehmen TSMC zurück, das bereits seit 2017 im 7-Nanometer-Verfahren produziert.