Face ID Apple
© Screenshot/The Verge

Infrarot

iPhone X: Video zeigt, wie Apples Face ID funktioniert

Seit gestern Freitag ist das lang erwartete iPhone X zu haben und in Österreich bereits wochenlang ausverkauft. Neben dem hohen Preis wurde vorab viel über Apples Face ID diskutiert. Denn das neue iPhone setzt anstatt eines Fingerprintsensors nun auf Gesichtserkennung zum Entsperren des Smartphones.

Die Face ID funktioniert im Grunde wie eine Mini-Version von Microsofts Xbox Kinect: Mithilfe von Infrarot-Kameras und Tiefensensoren wird das Gesicht des Nutzers gescannt. Entspricht es dem zuvor angelegten dreidimensionales Modell wird das Handy entsperrt.

Im Zuge dieses Vorgangs, projiziert das Handy 30.000 Punkte auf das Gesicht des Nutzers. Unter anderem soll damit sichergestellt werden, dass das iPhone nicht mithilfe eines Fotos oder eines plastischen Gesichtsmodells ausgetrickst werden kann.

Die zehntausenden Punkte sind in der Regel unsichtbar. Betrachtet man die Nutzung der Face ID zum Entsperren eines iPhone X allerdings durch die Linse einer Infrarot-Kamera, werden die 30.000 Punkte sichtbar.

Nicht alle begeistert

Die ersten iPhone-X-Tests kommen zu gemischten Gefühlen, wenn es um die Face ID geht. "Ich muss immer noch swipen, damit das iPhone X entsperrt wird. Es hat mich meistens, aber nicht immer erkannt", schreibt etwa CNET. Vor allem bei starkem Sonnenlicht soll die Face ID Schwächen haben, heißt es von The Verge. Auch, dass der Abstand zum Gesicht stimmen muss, hat einige Tester bereits irritiert.

Datenschutz

Auch in Sachen Datenschutz hat die Face ID bereits für Diskussionen gesorgt. So sollen App-Entwickler Zugriff auf einige der Face-ID-Daten bekommen. Betroffen seien die TrueDepth-Kameradaten. Die Kamera ist auf der Vorderseite des iPhone X angebracht und soll den Gesichtsausdruck in Echtzeit erfassen.

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