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12/30/2018

iPhone Xs Max beginnt in Hosentasche zu brennen

Das Smartphone soll nur drei Wochen alt gewesen sein und ohne Grund Feuer gefangen haben.

iDrop News berichtet, dass sich der Zwischenfall bereits am 12. Dezember in Ohio, USA ereignet hat. Josh Hillard machte gerade Pause in der Arbeit, als er einen seltsamen Geruch bemerkte. Kurz darauf spürte er bereits Hitze und ein Brennen an seiner Haut an der Stelle, an der er sein iPhone Xs Max eingesteckt hatte.

Einen Moment später soll bereits grüner und gelber Rauch aus der hinteren Hosentasche getreten sein. Er rannte aus dem Pausenraum, weil dort eine weibliche Angestellte war und er nicht vor ihr seine Hose runterlassen wollte. In einem Besprechungsraum zog er so schnell er konnte die Schuhe und die Hose aus.

Ein Manager aus der Firma löschte das Feuer mit einem Feuerlöscher – er hatte Hillard schreien hören. „Als das Feuer gelöscht war, hatte ich ein Loch in meiner Hose, Löschflüssigkeit in meinen Schuhen und einen Schmerz am Hintern, an der Stelle an der das iPhone in der Hosentasche war“, schildert Hillard.

Kein Ersatz für die Hose

Das iPhone Xs Max war gerade erst drei Wochen alt. Er hatte es in einer Schutzhülle, am Display war eine Plastikschutzfolie. Er brachte das Smartphone noch am selben Tag in den Apple Store. Dort wurde festgestellt, dass die SIM-Karte geschmolzen war. Nach über eine Stunde warten, bei der das zerstörte iPhone in einem Hinterzimmer untersucht wurde, wurde ihm angeboten es zu Apple schicken zu lassen. Nur so könne er ein Ersatzgerät bekommen. Hillard fragte nach einer Entschädigung für seine zerstörte Kleidung, was abgelehnt wurde.

Frustriert nahm er das zerstörte iPhone mit nachhause. Er rief beim Apple Kundenservice an, machte Fotos und schickte diese an den Kundenservice. Dieser bot ihm nach der Sichtung ein neues Gerät an. Hillards Forderung die zerstörte Kleidung zu ersetzen wurde aber erneut abgelehnt, was wohl auch der Auslöser dafür war, dass er mit der Geschichte jetzt an die Öffentlichkeit geht.

Mögliche Ursache

Aufgrund der Umstände dürfte es sehr wahrscheinlich sein, dass es sich hier um einen Unfall und kein großes Fertigungsproblem, wie damals beim Samsung Galaxy Note 7, handelt. Wer sich noch an „Bendgate“ erinnert weiß, dass es keine gute Idee ist große Smartphones in die Gesäßtasche der Hose zu geben.

Hillard hat das iPhone Xs Max beim Hinsetzen möglicherweise verbogen. Schon eine kleine interne Beschädigung am Akku reicht aus, um einen Kurzschluss zu erzeugen, der zum Thermal Runaway – der explosionsartigen Entzündung des Akkus – führt. Rein von den Fotos kann dies als Ursache für den Akkubrand aber nicht bestätigt werden, da sich durch den Thermal Runaway die Batterie auch aufbläht und das Smartphone dadurch ebenfalls deformiert wird.