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26.10.2018

Neue iPads, Macbooks, Macs: Was Apple am 30. Oktober vorstellt

Nach der iPhone-Präsentation steht am Dienstag ein weiteres Apple-Event bevor. Wir fassen zusammen, was zu erwarten ist.

Während der Verkauf der neuen iPhone-Modelle mittlerweile angelaufen ist, stellt Apple am 30. Oktober in New York weitere neue Geräte vor. Den bisher durchgesickerten Informationen zufolge wird sich viel um komplett überarbeite iPads, aber auch um Macbooks und den Mac Mini drehen. Einige Details sind dieses Mal allerdings unklar. Etwa, ob auch die kabellosen Kopfhörer AirPods ein Update erhalten und die Ladematte AirPower fürs erste gestorben ist.

iPad Pro mit FaceID

Vieles deutet darauf hin, dass Apple die neuen iPads in den Mittelpunkt der Präsentation stellt. So dürfte das neue iPad Pro sich am Design der aktuellen iPhones orientieren und mit einem fast rahmenlosen Gehäuse auftrumpfen. Der Fingerprint-Homebutton ist damit Geschichte. Entsperrt wird das Gerät künftig mittels FaceID, was auch schon die Beta-Version von iOS 12.1 verraten hat. Die Technologie wird Apple zufolge sowohl im Querformat als auch im Hochformat funktionieren.

Durch den schmaleren Rahmen wird das kleinere Modell, das bisher mit einem 10,5-Zoll-Display aufwartete, auf 11 Zoll Displaygröße anwachsen - bei praktisch unveränderter Gehäusegröße. Beim größeren iPad Pro will Apple offenbar bei der Displaygröße 12,9 Zoll festhalten. Wer die OLED-Technologie bei iPhone X und iPhone Xs lieben gelernt hat, sollte sich nicht zu große Hoffnungen machen. Es wird erwartet, dass Apple bei LCD bleibt, was sich bei den iPad Pros allerdings bestens bewährt haben.

Neben den neuen iPad Pros wird Apple vermutlich die zweite Generation seines Apple Pencil vorstellen. Die bunten gezeichneten Logos in den Einladungen für die Präsentation deuten darauf hin. Dieser könnte mit einem neuen Wireless-Chip ausgestatt sein. Spekuliert wird auch, dass der digitale Stift künftig magnetisch an der Seite des iPads befestigt werden kann. Der Kopfhörer-Anschlüss dürfte aber Geschichte sein. Manche Quellen berichten auch, dass Apple den Lightning-Stecker durch einen USB-C-Stecker ersetzt.

Macbook-Air-Nachfolger und Mac Mini

Was neue Mac-Geräte betrifft, sind die bisher durchgesickerten Informationen weniger zuverlässig. Enormen Handlungsbedarf hat Apple allerdings, was seine Einsteiger-Macbook-Reihe betrifft. Denn da fristet der einstige Vorreiter dünner Notebooks - das Macbook Air - eine traurige Existenz. Es blieb seit Jahren praktisch unangetestet, wirkt angesichts seiner schlechten Display-Auflösung und dem breiten Gehäuserahmen mittlerweile antiquiert.

Einem Bericht von Bloomberg, aber auch anderen Insiderinformationen zufolge soll es nun soweit sein. Mit dem neuen Einsteiger-Macbook will Apple für Schüler und Studierende wieder attraktiver werden. Neben einem besseren Display wird das Macbook, das am 13-Zoll-Display festhalten könnte, auch mit einem neuen Design aufwarten. Unklar ist, ob Apple die Marke Air begräbt, wie es auch schon beim iPad der Fall war oder diese für das Einsteigermodell behält.

Ein weiteres Stiefkind ist Apples Mac Mini. Der ehemalige Einsteiger-Desktop-Computer wurde zuletzt 2014 aktualisiert, könnte nun aber als "Pro"-Variante eine Wiederauferstehung feiern. Das bessere Innenleben dürfte das Gerät allerdings teurer machen - wie Apple es schon bei der iMac-Reihe vormachte. Bei den iMacs ist die Informationslage weniger klar. Ein großes Design-Update ist nicht zu erwarten. Eventuell besser Apple allerdings beim Innenleben nach.

Airpods 2.0 und Airpower

Das Schicksal von Apples Ladematte "Airpower", mit der mehrere Geräte gleichzeitig kabellos aufgeladen werden sollten, bleibt unklar. Das bereits im Vorjahr angekündigte Zubehör wurde nie mehr gesehen oder gehört. Apple entfernte zuletzt sogar sämtliche Hinweise auf seinen iPhone-Seiten.

Ursprünglich ließ Apple auch durchblicken, dass die kabellosen Kopfhörer Airpods ein Update bekommt. Sie sollten über das Gehäuse künftig auch induktiv aufgeladen werden können. Angesichts dessen, dass die Ladematte offenbar nicht so realisierbar war, wie sich Apple das vorstellte, ist fraglich, ob die Kopfhörer am 30. Oktober aktualisiert werden.