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16.11.2016

Neues MacBook Pro ist kaum reparierbar

Abgesehen von dem Touchpad ist kaum ein Bauteil ohne größere Anstrengungen entfern- bzw. austauschbar.

Die Hardware-Spezialisten von iFixit haben sich das neue MacBook Pro mit Touch-Bar näher angesehen und auseinandergeschraubt. Dabei haben sie festgestellt, dass das Notebook extrem schwer zu reparieren ist. Der Akku ist demnach fest im Gehäuse verklebt und Komponenten wie Prozessor, RAM und Flash-Speicher sind sogar am Mainboard verlötet.

Der Power-Knopf ist mit dem T1-Chip am Mainboard verbunden. Das hat zur Folge, dass man bei einem defekten Knopf mit hoher Wahrscheinlichkeit Hilfe von Apple benötigt oder gar das ganze Mainboard tauschen muss. Das einzige Bauteil, das sich relativ simpel reparieren lässt, ist demnach das Trackpad. Jenes lässt sich entfernen, ohne vorher den Akku entnehmen zu müssen.

Im Inneren des Gehäuses finden sich noch mehr interessante Kleinigkeiten. So liegen unter den Lautprecheröffnungen im Gehäuse etwa gar nicht die Lautsprecher. Außerdem verfügt das Notebook nicht über eine austauschbare SSD, sondern über mehrere verlötete Chips. Den gesamten Prozess des Zerlegens hat iFixit ausführlich dokumentiert.