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Nissan Leaf wird zum Notfall-Akku

Nissan bringt mit seinem Elektroauto Re-Leaf ein mobiles Kraftwerk, das in Katastrophengebieten zum Einsatz kommen soll. Denn laut eines Berichts der Weltbank sind Naturkatastrophen die häufigste Ursache für Stromausfälle, wie Nissan anführt. Der Prototyp wurde auf den Nissan Leaf aufgebaut und soll in Akut-Situationen eine Notfall-Stromversorgung zur Verfügung stellen.

Das Elektroauto verfügt über wasserdichte Steckdosen, die außen angebracht sind. Damit wird eine mobile Energieversorgung gewährleistet. Die Bodenfreiheit wurde auf 225 mm erhöht. Beim Leaf waren es um 70 mm weniger. Mit diesem Update soll das Auto besser über mit Trümmern bedeckte Straßen vorankommen. 

62-kWh-Akku

Auch verfügt der Re-Leaf über einen Unterbodenschutz und angepasste Radhäuser. Er ist zudem mit 17-Zoll-All-Terrain-Reifen ausgestattet, die die Geländegängigkeit optimieren sollen. 

Den Strom kann das Fahrzeug mit einem 62-kWh-Akku aus dem Netz beziehen und auch ins Netz einspeisen. Mit dem Akku können zur gleichen zeit mehrere Geräte mit 230 Volt, zum Beispiel ein Presslufthammer, Flutlichter oder Beatmungsgeräte, mit Strom versorgt werden. 

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