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11.01.2013

NX300: Samsungs 3D-Systemkamera im Hands-on

Nachdem viele andere Kamerahersteller auf den Zug mit Retro-Optik aufgesprungen sind, bringt Samsung mit der NX300 nun auch ein Modell, das an die alten Zeiten der Fotografie erinnern soll. In Sachen Technik setzt die Kamera unter anderem auf einen WLAN-Adapter und 3D.

Die spiegellose Kamera mit Wechselobjektiven ist Samsungs aktuelles Systemkamera-Flaggschiff. Im Inneren arbeitet ein APS-CMOS-Sensor, der mit maximal 20,3 Megapixel fotografiert. Die schnellste Verschlusszeit liegt bei 1/6000 Sekunden, die Lichtempfindlichkeit lässt sich von ISO100 bis 25.600 regulieren. Eine Besonderheit der NX300 ist, dass sie auch 3D-Bilder und Videos aufnehmen kann. Dazu ist allerdings ein entsprechendes Objektiv notwendig, das ebenfalls 3D-fähig ist.

Mit dem integrierten WLAN-Adapter kann die NX300 mit Android- oder iOS-Smartphones verbunden werden und Bilder übertragen. Die Fotos können anschließend direkt über entsprechende Apps geteilt werden. Alternativ können die Bilder auch direkt über einen WLAN-Hotspot zu Twitter oder Facebook geladen werden.

Die Qualität der Verarbeitung kann nicht ganz mit Kameras der Konkurrenz mithalten. So wirkt sie nicht ganz so robust, gleichzeitig aber auch angenehm leicht. Um sie sicher in Händen halten zu können, ist an der rechten Seite ein Griff vorhanden. Gesteuert wird die Kamera wahlweise über einen Touchscreen. So lässt sich etwa der Fokuspunkt einfach über das Berühren des Displays bestimmen, so, wie man es etwa von Smartphones kennt. Der Autofokus funktioniert nach einem Hybrid-System, so kommen sowohl Phasen- als auch Kontrastsensoren zum Einsatz.

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Samsung NX300

Samsung NX300

Samsung NX300

Samsung NX300

Samsung NX300

Das Design der NX300 zwingt den Anwender nicht zur Nutzung des berührungsempfindlichen Bildschirms, da alle gewohnten Bedienknöpfe vorhanden sind. Das Display selbst hat eine Diagonale von 3,31 Zoll und arbeitet mit der AMOLED-Technologie.

Gleichzeitig mit der Kamera wurde ein 3D-kompatibles 45mm-Objektiv mit einer maximalen Blende von f1,8 vorgestellt. Jenes ist zwar mit älteren Kameras der NX-Serie kompatibel, ihre 3D-Fähigkeit kann sie aber nur mit dem neuesten Modell ausspielen. Der geplante Preis liegt bei 399 Euro. Die Kamera selbst soll ab 799 Euro auf den Markt kommen.

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