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I/O 2017 O und Go: Das bringt die Android-Zukunft.

Foto: Thomas Prenner
Gleichzeitig mit Android O soll mit Go eine Variante des Betriebssystems für schwächere Hardware an den Start gehen.

Einer der Mittelpunkte der Eröffnungs-Keynote bei Googles Entwicklerkonferenz I/O war das mobile Betriebssystem Android. Mit Android Go will der Konzern auch eine gut brauchbare Variante des Systems für Smartphones mit schwächerer Hardware entwickeln.

Android Go soll immer parallel zu neuen Android-Versionen erscheinen und auf die weniger leistungsstarken und günstigen Geräte mit Go-Zertifizierung geliefert werden. Starten soll das Programm beim Release von Android O. Die ersten Android-Go-Geräte sollen 2018 kommen. 

Neues in Android O

Neu in Android O sind unter anderem mehrere "Fluid Experiences", die eine flüssigere Bedienung in das System bringen wollen. So wurde Bild-in-Bild fix in Android integriert. Sieht man sich ein YouTube-Video an und drückt den Home-Button, wird das Video vollautomatisch als kleines, verschiebbares Fenster über den Homescreen gelegt. Will man es schließen, zieht man es einfach nach unten.

Überarbeitet wurden auch die Benachrichtigungen in Android. Notification Dots zeigen durch einen Punkt beim App-Icon an, dass das Programm eine Benachrichtigung für den Nutzer hat. Durch einen Long-Press auf das Icon wird die Notification in einem kleinen Fenster über dem Icon angezeigt.

Die Autofill-Funktion wird außerdem auf Apps ausgeweitet. Öffnet man die Twitter-App, schlägt Android automatisch den eigenen Nutzernamen vor, weil ihn das System von Chrome kennt. Eine weitere Fluid Experience soll bei der Texterkennung zum Einsatz kommen. Adressen (etwa in Webseiten) werden automatisch erkannt und so zusammenhängend markiert. Anschließend wird direkt ein Öffnen in Maps vorgeschlagen.

Google Play Protect und Kotlin

Neu in Android O sind außerdem die Vitals. Darunter fallen bessere Sicherheitsfunktionen. So sollen Apps besser und umfangreicher gescannt werden, um die Nutzer vor Malware zu schützen. Google hat auf der I/O dazu Google Play Protect präsentiert.

Mit Kotlin wird außerdem erstmals eine weitere Programmiersprache in Android unterstützt. Unter den Anwesenden Programmieren sorgte die Ankündigung für einen wahren Begeisterungssturm.

(futurezone) Erstellt am 17.05.2017, 21:26

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