und mit QNX ein eigenes Betriebssystem, das schnelles Multitasking ermöglicht.

© RiM

Ankündigung
03/25/2011

RIMs PlayBook künftig mit Android-Apps

RIM rüstet sich gegen Apple: Der Tablet-Computer von RIM, das PlayBook, wird ab 19. April in den USA und Kanada erhältich sein. Am Tag des iPad 2-Starts in Europa gab der BlackBerry-Hersteller zudem bekannt, dass beim PlayBook auch BlackBerry Java sowie Android Apps unterstützt werden.

RIM möchte, dass möglichst viele Apps auch auf ihrem Tablet-Computer PlayBook erhältlich werden. Denn das ist wichtig, um mit der starken Konkurrenz mithalten zu können. Zu diesem Zweck hat der BlackBerry-Hersteller am Freitag angekündigt, auch BlackBerry Java und Android Apps zu unterstützen. Entwickler können ihre Programme fürs PlayBook zudem in der Programmiersprache Native C/C++ schreiben, RIM wird dazu ein eigenes SDK bereitstellen. Das PlayBook wird zudem HTML5, Flash und AIR unterstützen.

Durch diese Vielfalt soll das PlayBook für Programmierer interessant werden - aber auch für Anwender, die in Folge auf die über 25.000 BlackBerry Java Apps und die 200.000 Android-Apps, die bereits am Markt erhältlich sind, zugreifen können. RIM möchte damit seine Vielseitigkeit beweisen.

Die Apps werden dabei wie gewohnt über die BlackBerry App World angeboten, RIM will die ersten Android- und BlackBerry Java-Apps allerdings nicht zum Verkaufsstart im April, sondern erst im Sommer 2011 veröffentlichen.

Das Playbook ist der große Bruder der BlackBerry-Smartphones. Wie diese zielt auch das Playbook vor allem auf Geschäftskunden, die über das 7-Zoll-Display bequemer auf ihre E-Mails oder Kalenderdaten zugreifen können, als es mit dem Handy möglich ist. Gleichzeitig soll das Gerät einen schnellen Web-Browser mit Flash-Unterstützung bieten und HD-Videos wiedergeben.

Die einfachste Version des Playbook mit 16 Gigabyte Speicher und WLAN-Anbindung wird 499 Dollar plus Steuern kosten (350 Euro) und liegt damit gleichauf mit dem iPad. In der zweiten Jahreshälfte ist auch eine Variante mit Mobilfunk-Anbindung geplant.