© REUTERS/KIM HONG-JI

Leak
02/18/2017

Samsung Galaxy S8 wird teurer und setzt auf Sony-Akku

Samsung kauft nach dem Note-7-Debakel nun auch Akkus bei Sony ein. Zudem könnte der Preis Leaks zufolge empfindlich steigen.

Das Samsung Galaxy S8 wird auf von Sony gefertigte Batterien setzen. Das berichtet das Wall Street Journal. Demnach habe sich der südkoreanische Konzern zuletzt auf die Suche nach neuen Zulieferern begeben. Grund dafür war das Debakel um das Note 7, das aufgrund defekter Akkus zurückgerufen und vom Markt genommen werden musste. Sony wird allerdings nur einen kleinen Teil der Akkus liefern. Der Großteil wird weiterhin von Samsung-Tochter SDI und Amperex gefertigt.

Sony und Samsung sind zwar Rivalen auf dem Smartphone-Markt, der japanische Konzern beliefert aber bereits seit Jahren andere Hersteller mit Smartphone-Kameras. So finden sich die Kamera-Module unter anderem in Smartphones von Apple, LG, Huawei, Asus und Samsung.

200 Euro teurer als S7

Des weiteren gab es einen Leak eines ukrainischen Händlers. Ein Screenshot soll die Einträge im System des Händlers zeigen. Demnach wird es das Samsung Galaxy S8 und S8 Plus in drei verschiedenen Farben - schwarz, grau und „Orchideen-grau“ - und ausschließlich mit 64 Gigabyte Speicher geben. Das Galaxy S7 und S7 edge wurden noch mit 32 Gigabyte Speicher und microSD-Kartenslot angeboten.

Zudem sorgen die Einträge für Diskussionen über einen möglicherweise deutlich höheren Preis. So wird das S8 mit 25.999 ukrainischen Hrywnja (rund 907 Euro) sowie das S8 Plus mit 28.999 Hrywnja (1011 Euro) gelistet. Damit wäre das Smartphone deutlich teurer als das günstigste Galaxy S7, das zum Verkaufsstart ab 699 Euro UVP erhältlich war. Ob die Einträge korrekt sind oder ob es sich nur um Platzhalter handelt, ist vorerst unklar.

Die offizielle Präsentation könnte am 29. März im Rahmen eines Events in New York erfolgen. Zumindest wäre Samsung wohl nicht der einzige Hersteller, der den Preis spürbar anhebt. Gerüchten zufolge könnte Apple das iPhone 8 ebenfalls deutlich teurer anbieten als frühere Flaggschiffe.

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