© APA/AFP/JOSH EDELSON / JOSH EDELSON

Produkte

Samsung-Smartphones bekommen künftig AMD-Radeon-Grafikchips

AMD lizensiert seine Grafiktechnologie an Samsung, damit der südkoreanische Konzern in Zukunft Radeon-Grafikchips in Smartphones verbauen darf. Samsung wird die RDNA-Grafikchips-Architektur in seine auf ARM basierenden Exynos-Prozessoren integrieren. Damit schafft es AMD mit seiner Grafik-Technologie nun auch in Smartphones und ist auf einer weiteren Plattform vertreten.

Die RDNA-Architektur von AMD wird also künftig die Mali-GPUs, die Samsung bisher in seine Exynos-Chips integriert, ersetzen. Das bedeutet wiederum, dass nicht alle Samsung-Handys mit RDNA-Grafikprozessoren ausgestattet sein werden. Denn der südkoreanische Smartphone-Hersteller verbaut je nach Absatzmarkt unterschiedliche Chips.

Exynos-Chips mit Radeon-Grafik

Die meisten Länder erhalten dabei Samsung-Smartphones mit Exynos-Chips. Samsung-Handys, die in den USA, Kanada, China, Japan und Lateinamerika verkauft werden, sind allerdings mit Snapdragon-Prozessoren von Qualcomm und Adreno-Grafikchips ausgestattet. Die Adreno-Technologie hatte bis vor einigen Jahren ebenso zu AMD gehört. 2009 wurde Adreno an Qualcomm verkauft.

Radeon-Grafikkarten von AMD kommen nicht nur in Laptops oder PCs vor, sondern auch in Gaming-Konsolen wie der PlayStation 4 und der Xbox One. Auch Google wird bei seinem kommenden Cloud-Gaming-Service Stadia auf Grafiktechnologie von AMD zurückgreifen.

Hat dir der Artikel gefallen? Jetzt teilen!

Kommentare

Liebe Community! Unsere Developer arbeiten derzeit fleißig daran ein neues Kommentarsystem für euch zu entwickeln! Ab Ende Jänner könnt ihr dann auch über diesem Wege mit uns in Kontakt treten und wir freuen uns schon auf viele interessante Kommentare!