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21.02.2017

Samsung will generalüberholte Galaxy Note 7 verkaufen

Samsung will die Akkus beim Galaxy Note 7 tauschen und dieses wieder auf den Markt bringen - voraussichtlich aber nicht in Europa.

Das wegen Brandgefahr zurückgezogene Smartphone Samsung Galaxy Note 7 könnte schon bald wieder verkauft werden. Das berichtet die südkoreanische Tageszeitung Hankyung. Demnach will der Konzern die zurückgeforderten Geräte einer Generalüberholung unterziehen und diese mit kleineren, ungefährlichen Akkus ausstatten. Statt 3500 sollen diese lediglich 3000 bis 3200 mAh fassen. Samsungs Lager sind derzeit noch mit rund 2,5 Millionen Galaxy Note 7 gefüllt, 20.000 davon wurden zur Aufklärung der spontanen Entzündungen untersucht und zerstört.

Harter Rückschlag

Eine Rückkehr des Note 7 auf den europäischen oder nordamerikanischen Markt ist jedoch unwahrscheinlich. Stattdessen sollen die Smartphones in Indien oder Vietnam verkauft werden. Ein Weiterverkauf des Smartphones stellt die wohl beste Option für den Konzern dar. Die Entsorgung der verklebten Smartphones ist kostspielig und zeitaufwändig. Das Debakel rund um das Galaxy Note 7 kostete Samsung rund fünf Milliarden Euro sowie kurzfristig die Marktführerschaft.