Twitter soll Strafe zahlen

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"Spaces": Twitter testet Sprach-Chats

Twitter will sein Angebot um eine Sprach-Chat-Funktion erweitern. Dafür wird derzeit das Feature "Spaces" getestet. Das Entwicklerteam kündigte an, Menschen mit dem Feature besser vernetzen zu wollen. 

Spaces wird mit einer "Dinner Party" verglichen, bei der Menschen zusammenkommen und diskutieren, ohne sich kennen zu müssen. Nutzer können einen Chatroom erstellen, dem ihre Follower für Diskussionen betreten können. 

Emoji-Reaktionen

Damit kein Chaos entsteht und alle durcheinander sprechen, kann der Host des Chats bestimmen, wer sprechen darf. Jeder Twitter-Nutzer kann aber stiller Zuhörer sein. Ähnlich wie in den Live-Funktionen von Facebook und Instagram sollen die Teilnehmer live mit Emojis reagieren können. Das ist auch im neuen Twitter-Feature "Fleets" möglich. Twitter plant zudem, automatisch generierte Transkripte der Unterhaltungen bereitzustellen. Damit soll das Feature zugänglicher werden. 

Die App Cloubhouse, die ein ähnliches Feature bietet, wird kontrovers diskutiert. Die App ist zwar noch in einer geschlossenen Beta-Phase, wird aber von Tausenden bereits genutzt. Wie Bloomberg berichtet, wurde die App für die Verbreitung von Hass, wie etwa antisemitische Parolen, genutzt. Den Entwicklern der App wird vorgeworfen, nicht streng genug gegen solche Chat-Gruppen vorzugehen.

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