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10/29/2020

Spotify wird Preise erhöhen

Die Streaming-Plattform verspricht Aktionären mehr Umsatz und Gewinn. Spotify glaubt, dass User mitziehen.

Spotify könnte schon bald teurer werden. Das hat CEO Daniel Ek am Donnerstag gegenüber Analysten und Investoren durchklingen lassen. Man habe Preiserhöhungen in einigen Märkten bereits abgetestet. Da das Feedback positiv gewesen sei, sprich Nutzer dennoch an Spotify als Streaming-Plattform festhalten würden, werde man die Preise für Spotify in diversen Märkten erhöhen, teilte Ek mit. Die Überlegungen kamen nach Bekanntgabe der Quartalszahlen.

Enttäuschte Anleger

Laut Quartalsbericht konnte Spotify zwar sechs Millionen zusätzliche zahlende Kunden gewinnen und so die Abonnentenanzahl auf 144 Millionen unerwartet stark erhöhen. Sowohl was Umsatz als auch Gewinn betrifft, enttäuschte die Plattform allerdings die Anleger an der Börse. So blieb am Quartalsende ein Verlust von 118 Millionen Dollar - und das, obwohl die Gesamtanzahl an Usern auf 320 Millionen Euro anwuchs.

Der Verlust ist vor allem auf starke Investitionen im Bereich Podcasts zurückzuführen, mit denen man zahlende Kunde mittels Exklusiv-Inhalten bei Laune halten will. Ek zufolge erlaube dieser Mehrwert auch, Preiserhöhungen durchzuführen, ohne damit eine allzu große Anzahl an Kunden zu verlieren. Wann Spotify-Abos in welchen Ländern teurer werden, ließ Ek vorerst noch offen.

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