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Vatikan stellt smarten Rosenkranz zum Beten vor

In einer Hinsicht ist die katholische Kirche nicht veraltet: Sie passt sich nämlich dem Zeitalter der Digitalisierung an und stellt einen neuen e-Rosenkranz zum Beten vor. Aktiviert wird er, sobald der Nutzer das Kreuzzeichen macht. Er ist an ein intelligentes Kreuz angehängt, das Daten von der gleichnamigen iOS- und Android-App speichert.

Doch der digitalisierte Rosenkranz soll auch zur Gesundheit der Träger beitragen – so misst er Schritte, Kalorien und Entfernung, die sie hinterlegen. Quasi ein Fitness-Tracker zum Beten.

App unterstützt mit Musik

Die Nutzer können aus einer Reihe von Rosenkranz-Gebeten auswählen. Das Gadget zeigt während des Gebets die Weiterentwicklung des Nutzers an und legt offen, welche komplettiert wurden.

Mit der dazugehörigen App können die Gebete zudem mit Musik, Erzählungen, Bildern oder personalisierten Inhalten begleitet werden. Auch zählt die App, wie viele Rosenkränze der Nutzer insgesamt abgeschlossen hat.

Vatikan hofft auf mehr Anhänger

Der sogenannte „Click to Pray eRosary“ wird von der Weltweiten Gebetsnetzwerk des Papstes betrieben, eine Vatikan-Organisation, die Katholiken mobilisiert, sich den „Herausforderungen für Menschlichkeit“ zu stellen. Mithilfe von Gebeten.

Die Kette besteht aus schwarzen Achat- und Hämatit-Perlen und kostet 99 Euro. Sie kann über das italienische Amazon (amazon.it) vorbestellt werden. Der Vatikan hofft, durch intelligente Gadgets wieder mehrere Anhänger zu gewinnen.

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