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19.03.2014

Wacom Intuos Creative Stylus: Bequemer Stift fürs iPad

Mit 100 Euro gehört der Stylus zu den teuersten Stiften für das iPad. Dafür bekommt man aber auch gute Qualität – und ein Plastik-Etui.

Für präzises Zeichnen am iPad gibt es etliche Anbieter von passenden Stiften. Der Grafik-Tablet-Profi Wacom bietet mit seinem Intuos Creative Stylus (100 Euro, UVP) ein hochwertiges Modell in den Farben Blau und Schwarz an.

Wacom Intuos Creative Stylus

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Der Stylus wird in einem überraschend massiven Plastik-Etui geliefert. Neben dem Stift passen eine Ersatz-Batterie und fünf Ersatz-Gummispitzen in das Etui. Eine Batterie im wenig gängigen AAAA-Format sowie zwei zusätzliche Gummispitzen sind im Lieferumfang enthalten. Eine Batterie soll für bis zu 150 Stunden Betriebszeit reichen.

Um alle Funktionen des Stylus zu nutzen, muss Bluetooth am iPad aktiviert sein. Ein Pairing über die iOS-Einstellungen ist nicht nötig – dies passiert in der jeweiligen App. Auf der Website von Wacom befindet sich eine Liste mit kompatiblen Apps. Natürlich kann der Stylus für alle Eingaben am iPad benutzt werden. Die Tastenbefehle, druckempfindliche Eingabe und Handballen-Erkennung funktionieren aber nur mit kompatiblen Apps.

Android-Apps werden derzeit nicht unterstützt. Auch auf Android-Tablets kann der Stylus statt dem Finger genutzt werden, aber die Zusatzfunktionen sind nicht verfügbar.

Handhabung

Der Stylus hat eine angenehme Größe, wiegt 25 Gramm und liegt besser in der Hand als viele seiner Konkurrenten. Er ist für Links- und Rechtshänder geeignet. Nach unten hin wird er breiter, was dem Zeigefinger mehr Halt gibt. Nicht optimal gelöst ist die Position der zwei Tasten. Achtet man nicht auf die genaue Haltung des Stylus und dreht diesen während des Arbeitens, kann man schon mal unbeabsichtigt mit dem Daumen die Tasten auslösen. Diese sind, je nach App, mit Funktionen wie „rückgängig“, „Radiergummi“ oder der Pinselauswahl belegt.

Nicht jede App setzt die Drucksensitivität, die laut Wacom 2.048 Stufen hat, optimal um. So muss bei vielen Gratis-Apps stärker aufgedrückt werden, bis eine Berührung erkannt und damit gemalt wird, als dies mit einem guten Bleistift, Pinsel oder Tuschefüller nötig wäre, wenn Farbe auf Papier gebracht werden soll.

Wie viele andere Stylus-Stifte auch, hat der Intuos dasselbe Problem mit der Gummispitze. Dadurch, dass sie deutlich größer als eine Bleistift- oder Kugelschreiber-Spitze ist und beim Aufdrücken nachgibt und sich verformt, ist ein präzises Malen nur mit Übung und Hineinzoomen ins Bild möglich.

Fazit

Aufgrund des hohen Preises richtet sich der Stylus vorrangig an User, die den Stift wirklich oft und eventuell sogar beruflich nutzen. Die Vorteile sind die sehr gute Handhabung und die zwei Tasten, die den Prozess des Skizzierens, Zeichnens und Malens beschleunigen können. Wer nur ein bißchen Herumkritzeln will, bekommt sowohl von Wacom als auch anderen Herstellern günstigere Alternativen, die üblicherweise zwischen 10 und 30 Euro kosten.

Dieser Artikel entstand im Rahmen einer Kooperation zwischen mcworld/mcshark und futurezone.at

Wacom Intuos Creative Stylus gewinnen

mcworld und futurezone verlosen einen Intuos Creative Stylus. Dazu müssen nur drei Quizfragen beantwortet werden. Vergangene Woche hat Gregor D. (gredie) den Jabra Tour gewonnen.

Weitere Gadgets-Highlights finden Sie in der aktuellen Ausgabe 1 2014 des mcworld Magazins (pdf).

Das Gewinnspiel läuft bis Sonntag, 23. März 2014, um 23:59 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin werden per E-Mail benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Teilnahmebedingungen